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Ein Romand übernimmt Joël Mesot wird neuer Präsident der ETH Zürich

Legende: Video «Ein Digital-Tsunami kommt auf uns zu» abspielen. Laufzeit 00:17 Minuten.
Aus News-Clip vom 24.10.2018.

Das Wichtigste in Kürze

  • Der Westschweizer Joël Mesot wird neuer Präsident der ETH-Zürich.
  • Der 54-jährige Physikprofessor ist aktuell Direktor des Paul Scherrer Instituts.
  • Mesot wird sein neues Amt als ETH-Präsident im Januar antreten und folgt auf Lino Guzzella.

Die Regierung folgte damit dem Antrag des Eidgenössischen Departements für Wirtschaft, Bildung und Forschung (WBK) und der einstimmigen Empfehlung des ETH-Rats. Der in Genf geborene Wissenschaftler spricht neben Französisch fliessend Deutsch, Englisch und Spanisch.

Begonnen hatte seine berufliche Karriere mit dem Physikstudium an der ETH Zürich zwischen 1984 und 1989. Seither hatte Mesot immer wieder verschiedene Funktionen an der ETH inne. Seit 2010 ist er unter anderem Mitglied im ETH-Rat.

Empfehlung durch Leitung des Paul Scherrer Instituts

Zwei Jahre zuvor hatte der Westschweizer das Amt als Direktor des Paul Scherrer Instituts (PSI) angetreten. Der Bundesrat streicht denn auch seine Führungsfähigkeiten «von Wissenschafts- und Forschungsinstitutionen modernster Prägung» heraus.

Legende: Video Schneider-Ammann zur fruchtbaren Konkurrenz der ETH-Hauptstandorte abspielen. Laufzeit 01:10 Minuten.
Aus News-Clip vom 24.10.2018.

Mesot hat das PSI weiterentwickelt und als weltweit führende Forschungsinstitution etabliert. Zu den wichtigsten Entwicklungen gehören insbesondere die Inbetriebnahme des Röntgenlasers SwissFEL.

Weitere Meilensteine sind die Protonentherapie für die Behandlung von Krebserkrankungen sowie die Realisierung des Parks Innovaare als Standort des Innovationsparks Schweiz.

Würdigung des abtretenden Guzzella

Bundesrat Johann Schneider-Ammann würdigte auch den bisherigen ETH-Präsidenten Guzzella. Letzterer habe in den vergangenen bald vier Jahren den internationalen Ruf der ETH weiter gestärkt. Gerade im Zeitalter der Digitalisierung erfülle die ETH eine wichtige Funktion, um die Schweiz in eine erfolgreiche Zukunft zu führen.

Insgesamt hatten sich vierzig Personen, darunter 18 Frauen, auf der Liste für Guzzellas Nachfolge befunden. Mesot absolvierte das mehrstufige Verfahren inklusive externem Assessment unter der Leitung von ETH-Ratspräsident Fritz Schiesser am besten.

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