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Carparkplatz beim Zürcher Hauptbahnhof bleibt
Aus Schweiz aktuell vom 19.09.2019.
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Ein «Unort» bleibt länger Lebensverlängernde Massnahmen für den Zürcher Carparkplatz

  • Der Carparkplatz am Sihlquai soll noch mindestens 15 Jahre als Busterminal genutzt werden.
  • Der Zürcher Stadtrat begründet seinen Entscheid mit fehlenden Alternativen für eine Busstation.
  • Da die Infrastruktur am Carparkplatz veraltet ist, sollen als Sofortmassnahme zusätzliche WC-Anlagen gebaut werden.
  • Visionen eines Kongresszentrums oder einer Wohnüberbauung auf dem Areal sind damit für längere Zeit vom Tisch.

«Es ist ziemlich verwirrlich hier und nicht einfach, den richtigen Bus zu finden», sagt eine Australierin. Und ein einheimischer Touristenführer meint: «Sehr unübersichtlich für einen Busbahnhof. Es fehlen Unterstände, wenn es regnet. Der Platz ist eine Schande für Zürich.»

Keine Visitenkarte für Zürich

Der Carparkplatz sei in der Tat «keine Visitenkarte» für die Stadt Zürich, teilte der Stadtrat an einer Medienkonferenz zu den weiteren Plänen auf dem Areal am Sihlquai mit. Vertiefte Abklärungen hätten nun aber gezeigt, dass es für mindestens 15 Jahre keinen alternativen Standort für einen Busterminal gebe. Deshalb will der Stadtrat nun bis Sommer 2020 Massnahmen ausarbeiten, damit der Carparkplatz noch länger betrieben werden könne.

Das Areal neben dem Zürcher Hauptbahnhof gehört der Stadt, wird aber von der Parking Zürich AG betrieben. Er ist ein wichtiger Ein- und Ausstieg für Busreisende aus ganz Europa und hat seit Eröffnung 1980 deutlich an Bedeutung gewonnen.

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8 Kommentare

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  • Kommentar von Livio Tass  (Liviolein)
    Endlich! Schön wären anständige Toiletten, einen geschlossenen und beheizten Warteraum. Das würde den Aufenthalt schon wesentlich angenehmer machen. Komisch ist, dass eine Stadt wie Zürich noch immer keinen normale Carparkplatz hat. Man schaue z. B. In Prag (Praha Florenc), dort haben sie mit wenig einen top Carparkplatz gebaut (Toiletten, Wartesaal, Ticketverkauf, Verpflegung).. fast beneidenswert!
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  • Kommentar von Kurt E. Müller  (KEM)
    Guter Entscheid, nichts zu ändern. Bahn und Bus gleich nebeneinander sind doch in einer Weltstadt das einfachste und beste, was es gibt für Reisende. Oder soll man mit schweren Koffern erst noch eine kleinere Weltreise machen beim Umsteigen? Von den ganzen Projekten, die dort schon voreilig geplant wurden, wie z.B. gemeinnütziger Wohnungsbau (d.h. einige wenige Privilegierte dürfen auf Kosten des Steuerzahlers billig wohnen) gibts ja mittlerweile mehr als genug in der Stadt.
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    1. Antwort von SRF News (SRF)
      Liebe Kommentarschreibende, wir bitten Sie, auf den Gebrauch diffamierender Bezeichnungen wie "Klimahysteriker", "Gutmenschen" oder auch "Flüchtlings-Hasser" zu verzichten. Sie verunglimpft eine bestimmte Personengruppe aufgrund ihrer Überzeugungen. Vielen Dank für Ihr Verständnis und Ihre Bemühungen, unsere Foren konstruktiv zu halten.
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  • Kommentar von m. mitulla  (m.mitulla)
    Warum «Unort»? Nachdem die Tickets für die Bahn schon fast unerschwinglich geworden sind, ist manch einer froh um die Alternative Bus.
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