Wundermittel Velobalkon Ein Velobalkon als Lösung für die Zürcher Rämistrasse?

Stadtrat Filippo Leutenegger spricht von einer bestechenden Idee: Auf einer Art Balkon sollen Velofahrerinnen und Fussgänger vom Bellevue aus einfacher zum Heimplatz fahren können. Zumindest ohne Konflikt mit den Autofahrern. Sehr konkret sind die Pläne noch nicht.

Eine Visualisierung der Rämistrasse mit einem Veloweg auf der Mauer links oben. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: So könnte sie dereinst aussehen: Die Rämistrasse mit Velobalkon. ZVG Tiefbau- und Entsorgungsdepartement Stadt Zürich

Für Velofahrer ist sie gefährlich und unangenehm: Die Rämistrasse – vom Bellevue bis zum Schauspielhaus. Der Vorsteher des Tiefbaudepartements Filippo Leutenegger (FDP) hat nun einen neuen Lösungsansatz vorgestellt: Fussgänger und Velofahrer sollen auf einer Art «Balkon» auf der Stützmauer einen eigenen Weg entlang der Rämistrasse erhalten und sie somit gefahrlos nutzen können. Der Velobalkon würde oberhalb der Stützmauer, auf der Höhe der Hohen Promenade, erstellt.

Leutenegger spricht von einer bestechenden Idee. Konkret ist sie allerdings noch nicht. Trotzdem zeigt sich Leutenegger optimistisch, dass diese Lösung machbar sei, auch wenn noch keine technischen Abklärungen getroffen worden seien.

Das Tiefbauamt wurde vom Stadtparlament beauftragt, eine Weisung für durchgehende Velorouten entlang der Rämistrasse und attraktive Fussgängerverbindungen auf dieser Strecke auszuarbeiten.