Eine Zürcher Erfolgslinie

Aus dem weltweiten Trendsport Slacklining machten zwei ETH-Studenten ein Geschäft: Ihre Firma Slacktivity liefert Slacklines nach ganz Europa.

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Was ist Slacklining?

Anders als beim Seiltanzen balanciert man beim Slacklining auf einem Schlauchband, das eher schlaff («slack») zwischen zwei Pfosten gespannt ist. Entwickelt wurde Slacklining in den 80er-Jahren in der Freikletterer-Szene in den USA.

Geburtsstunde von Slacktivity war 2006. Tobias Rodenkirch und Samuel Volery, zwei Bewegungswissenschafts-Studenten der ETH Zürich, übten für eine Prüfung. Dazwischen balancierten sie über ein Slackline-Spannset. Weil sie keine geeigneten Pfosten hatten, entwickelten sie selber welche, die bei ihren Mitstudenten immer beliebter wurden.

Acht Jahre später ist Slacktivity ein in der ganzen Szene bekanntes Unternehmen im Zürcher Seefeld. Laut eigenen Angaben stellt es «die besten und am weitesten entwickelten Slackline-Sets Europas» her. Ausserdem organisiert es Slackline-Events und Kurse für Anfänger.

Qualität und Fairness

«Wir wollen den Slackline-Sport fördern und unser Material in bestmöglicher Qualität zu einem fairen Preis anbieten», erklären die beiden Slacktivity-Gründer im «Regionaljournal Zürich Schaffhausen». Produziert werden die Slacklines zwar in Asien, aber jedes einzelne Seil wird in der Schweiz kontrolliert. Notfalls setzen sich Rodenkirch und Volery selbst an die Nähmaschine.