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Der Neopolitiker Ibrahim Tas muss mit viel Skepsis umgehen können
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Eingebürgerter Politiker «Mein Ziel ist, dass Vorurteile in Schaffhausen abgebaut werden.»

«Es ist gut, dass in diesem 'Bio-Schweizer-Parlament', ein Vertreter zu finden ist, der früher mal einen anderen Pass hatte», betont SP-Fraktionschef Urs Tanner. Tatsächlich ist Ibrahim Tas, der einzige von 36 Schaffhauser Grossstadträten mit Migrationshintergrund. Geboren und aufgewachsen in der Türkei, lebt der 38-Jährige seit nunmehr 25 Jahren in der Schweiz und fühlt sich hier mit seiner Familie bestens integriert. Im Grossen Stadtrat rückt er für eine zurückgetretene SP-Parteikollegin nach.

Vertreter der Aksa Moschee

In der Öffentlichkeit ist Ibrahim Tas kein unbeschriebenes Blatt. Bekannt ist er vor allem als Vorstandsmitglied des türkisch-islamischen Vereins, der die Schaffhauser Aksa-Moschee betreibt und deren Ausbau viel Staub aufwirbelte. Auch im Parlament, dem er nun selbst angehört, wird die Moschee von den bürgerlichen Parteien kritisch beobachtet. Die SVP begegnet dem neuen Parlamentsmitglied denn auch mit viel Skepsis. Parteipräsident Walter Hotz: «Wir werden genau verfolgen, wie sich Ibrahim Tas im Rat einbringen wird.»

Dieser freut sich dennoch über sein neues Amt als Stadtpolitiker. Er wolle zuerst einmal gut zuhören und den Politbetrieb kennenlernen, um sich für das Wohl aller Mitbürgerinnen und Mitbürger einzusetzen. Und er hoffe, dass er dazu beitragen könne, dass Vorurteile gegenüber Menschen mit Migrationshintergrund abgebaut werden.

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