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EKS Solar-Affäre «Wir haben die Sache aufgearbeitet und daraus gelernt»

Zwei Männer blicken ernst in einem Seminarraum.
Legende: Regierungsrat Martin Kessler (l.) mit EKS-Geschäftsführer Thomas Fischer an der Bilanzmedienkonferenz. SRF

Zum Teil waren es falsche Beschriftungen, in einzelnen Fällen fehlte aber sogar der Blitzschutz. Bei 85 Solaranlagen, die das Elektrizitätswerks des Kantons Schaffhausen EKS durch einen deutschen Anbieter installieren liess, stellte das Eidgenössische Starkstrominspektorat gemäss «Schaffhauser Nachrichten» Installationsmängel fest.

Gegenüber Radio SRF räumt EKS-Geschäftsführer Thomas Fischer Fehler ein. «Wir haben die Anlagen nachgebessert und den Vertrag mit dem Anbieter aufgelöst.» Das EKS habe die Sache aufgearbeitet und daraus gelernt. Unterdessen arbeitet das EKS mit einheimischen, zertifizierten Firmen zusammen bei der Montage von Solaranlagen, so wie es der Gebäudetechnikerverband der Schweiz gefordert hatte.

Ob die Sache noch ein juristisches Nachspiel hat, vermochte Thomas Fischer am Rand der Bilanzmedienkonferenz nicht zu sagen. «Bis jetzt haben wir keine Anzeige im Haus. Wir warten ab, ob was kommt, und dann schauen wir uns das an.»

Grösster Kunde GF springt ab

Das EKS präsentierte heute Donnerstag den Jahresabschluss 2017. Den Gewinn konnte das EKS zwar steigern auf 7,8 Mio. Franken. Der Umsatz ging jedoch deutlich zurück und dürfte auch noch weiter sinken: Die EKS-Leitung gab nämlich bekannt, dass sie im deutschen Versorgungsgebiet das Schaffhauser Industrieunternehmen Georg Fischer GF als grössten Kunden mit seinem Werk in Singen verliert – an die Städtischen Werke Schaffhausen, SH Power.

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1 Kommentar

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  • Kommentar von Fernando Oso (Fernando Oso)
    Kommt der Spruch "Geiz ist Geil" nicht aus Deutschland? Ich will ja auch nicht unbedingt Biotope für die einheimischen Unternehmer - aber vielleicht nachdenken darüber, ob das billigste Angebot auch das günstigste ist. Ich habe gelernt, dass Qualität kostet.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen