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Zürich Schaffhausen Endlager im Zürcher Weinland: auch Bauern wehren sich

Im Zürcher Weinland nimmt der Widerstand gegen ein mögliches Endlager für atomaren Abfall zu. Eine Gruppe von Bauern hat eine Interessengemeinschaft gegründet, die auch bürgerliche Kreise in den Widerstand einbinden soll.

Eine Reihe junger Leute hält ein Tramparent mit der Aufschrif Ländliche Interessengemeinschaft: kein Endlager im Weinland. Im Hintergrund grosse Traktoren.
Legende: Initianten der neuen Interessengemeinschaft sind Bauern und sie haben die Jungen mit im Boot. zvg Rasi

Im Weinland kommt es nicht gut an, dass die Nationale Gesellschaft für die Entsorgung radioaktiver Abfälle Nagra nur noch zwei Standorte für ein Endlager genauer prüfen will: den Bözberg im Kanton Aargau und das Zürcher Weinland.

Politisch ungebunden

Die bisherigen Organisationen, die sich gegen das Tiefenlager wehren, seien vielen im Weinland zu links und zu grün. Darum habe man die neue IG gegründet, erklärt Initiant Jürg Rasi im «Regionaljournal». Man sei politisch ungebunden und wolle mit der IG alle, auch die bürgerlichen Kräfte bündeln.

An einer Informationsveranstaltung des Bundes in Rheinau mit dem Titel «Treffpunkt Tiefenlager» ist der bürgerliche Protest zum ersten Mal in Erscheinung getreten. Bauern fuhren mit etwa 20 Traktoren auf, hupten und machten Lärm.

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9 Kommentare

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  • Kommentar von Thomas Wanner, Aarau
    Unsem SVP (1) ist gegen die Energiewende (2) hat im Weinland den mit Abstand grössten Wähleranteil. Unsem SVP muss also, wenn nötig mit Gewalt, dafür sorgen, dass im Weinland die Atomstimmung positiv wird.
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  • Kommentar von J.Baltensperger, Zürich
    Das Lager ist dort zu errichten, wo es gesteinsmässig am besten passt und der Atomausstieg ist voranzutreiben. Man rechne mal die Kosten dieses Zwischenlagers aus (inkl. Bürde für unsere Kinder, die bei Gesteinsverschiebungen das Lager abbrechen und woanders wieder einrichten müssen). Dazu kommen die ungedeckten Rückbaukosten der AKW's und die Staatsgarantie im Schadenfall sprich kostenlose Versicherung und dann soll mir einer sagen, Atomstrom sei günstig! Die Vollkostenrechnung bitte.
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  • Kommentar von René, Balli
    Wäre interssant zu wissen, wie viele dieser Gegner eines Endlagers ursprünglich auch gegen die Akw's waren? Sehr wahrscheinlich die wnigsten, soll angeblich eine SVP Hochburg sein. Daher ist dieser Wiederstand scheinheilig und heuchlerisch, man kann nicht etwas befürworten und die Konsequenzen nicht tragen wollen! Wo ist jetzt diese feige Mehrheit von Akw-Befürwortern welche in den 70-iger Jahren Akw-Gegner mich als Staatsfeinde denunziert haben? Braucht es 40 Jahre um etwas zu begreifen?
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