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«Die BVK hat ihre Hausaufgaben gemacht», sagt SRF Wirtschaftsredaktorin Charlotte Jacquemart.
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Erfreuliches Ergebnis Zürcher Pensionskasse BVK konnte Kunden gewinnen

Dennoch agiert die BVK in einem schwierigen Umfeld. Die Rendite ist tief, der Deckungsgrad sank. Eine Einschätzung:

  • Das schwierige Anlagejahr 2018 ging auch an der Zürcher Pensionskasse BVK nicht spurlos vorbei. Die Rendite liegt bei 3,5 Prozent, teilt die BVK mit.
  • Der Deckungsgrad bei der grössten Schweizer Pensionskasse sank per Ende 2018 von 100 Prozent auf 95,1 Prozent. Damit liegt die BVK unter dem Schweizer Durchschnitt.
  • Die BVK konnte ihren Kundenbestand erweitern, um 2,1 Prozent.

SRF Wirtschaftsredaktorin Charlotte Jacquemart mit einer Analyse über die Entwicklungen der BVK.

SRF: Muss man sich um die BVK Sorgen machen?

Charlotte Jacquemart: Nein. Die BVK hat ihre Hausaufgaben in den letzten Jahren gemacht.

Was heisst das konkret?

Einerseits verspricht die BVK keine zu hohen Renten mehr. 2014 wurden die Renten gesenkt. Die Folge davon ist: Die Kasse braucht nur noch 1,5 Prozent Rendite, um den Deckungsgrad stabil zu halten. So kann die Kasse auch ein schlechtes Jahr gut überstehen. Ausserdem arbeitet die BVK heute sehr effizient. Sie verwaltet die Gelder heute so günstig, wie kaum eine andere Pensionskasse in der Schweiz. Nur noch 14 Rappen für 100 Franken Kapital benötigt sie, dreimal weniger als der Durchschnitt aller Schweizer Pensionskassen.

Charlotte Jacquemart

Charlotte Jacquemart

Wirtschaftsredaktorin, SRF

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Charlotte Jacquemart hat an der Universität Zürich Ökonomie studiert und arbeitet seit Juni 2017 als Wirtschaftsredaktorin bei Radio SRF. Zuvor war sie 13 Jahre lang bei der «NZZ am Sonntag» tätig.

Auffällig ist auch der wachsende Kundenbestand. Auf was ist dies zurückzuführen?

Es gibt zwei Gründe dafür: Jene Betriebe, die bereits bei der BVK angeschlossen sind, wachsen. Mehr Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter brauchen somit eine Pensionskasse. Andererseits haben sich aber auch neue Firmen der BVK angeschlossen, weil die Kasse heute sehr attraktiv ist – besonders für Arbeitnehmer. Bei der BVK bezahlen Arbeitgeber jeweils 60 Prozent der Sparbeiträge, 10 Prozent mehr als vorgeschrieben.

Die Stadt Winterthur prüft, ob sie sich der BVK anschliessen will. Das wären dann tausende Versicherte, die dazu kämen. Wäre das positiv für die BVK?

Das kommt darauf an, zu welchen Bedingungen diese Versicherten aufgenommen würden. Die BVK hat auf Verlangen der Politik eine Offerte für Winterthur erstellt. Diese zeigt: Der Anschluss von Winterthur hätte mit Sicherheit keine negativen Auswirkungen auf jene, die bereits heute bei der BVK versichert sind.

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