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FCZ-Fussballspieler liegt erschöpft und betrübt auf dem Rasen im Stadion
Legende: FCZ wohin? Nach den vielen Tiefschlägen braucht die Mannschaft mehr Zusammenhalt. Keystone
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Zürich Schaffhausen FCZ muss sich als Mannschaft erst finden

Nach der schmählichen Niederlage gegen GC braucht der FCZ die Winterpause, um sich als Mannschaft neu zu formieren. FCZ-Trainer Sami Hyypiä hat dabei mehr psychologische als fussballtechnische Arbeit zu leisten, meint SRF-Sportredaktor Marcel Melcher.

Es war die schlimmste Derby-Niederlage seit 38 Jahren: Der Fussballclub Zürich verlor am Sonntag 0:5 gegen den Stadtrivalen GC. Das Resultat ist das letzte Beispiel einer ganzen Serie von Tiefschlägen beim FCZ, seitdem der Finne Sami Hyypiä als Trainer amtet. Neun Punkte in zehn Spielen – so die traurige Bilanz.

Wo liegt das Problem beim FCZ? «Zu viele Schlüsselspieler denken an sich und nicht an die Mannschaft», erklärt SRF-Sportredaktor Marcel Melcher. Er glaubt jedoch nicht, dass Trainer Hyypiä nun den Hut nehmen muss, so wie sein Vorgänger vor nunmehr gerade vier Monaten. «Nein, es gilt, an Sami Hyypiä festzuhalten», ist Melcher überzeugt. Hyypiä werde in der Winterpause aber viel psychologische Arbeit leisten müssen, um seine Mannschaft zu einem funktionierenden Team zusammenzuschweissen.

Beim FCZ fehlt es vor allem an der Einstellung.
Autor: Marcel MelcherSportredaktor Radio SRF

Spielerisch wäre beim FCZ – oder jedenfalls bei seinen einzelnen Spielern – alles vorhanden, sagt Melcher. In der Liga habe die Mannschaft immerhin am viertmeisten Tore geschossen. Doch der kopflose Rückpass, der am Sonntag zum ersten Tor führte und die Mannschaft für den Rest des Spiels verunsicherte, zeige symptomatisch: Beim FCZ fehle es vor allem noch an der psychischen Stärke.

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