Feuertaufe für den neuen Sechseläutenplatz

Das traditionelle Grillfest nach der Böögg-Verbrennung am Sechseläuten soll auch dieses Jahr möglich sein. Um den wertvollen Quarzstein auf dem neuen Sechseläutenplatz zu schützen, verwandelt ihn die Stadt in einen gigantischen Sandhaufen.

Blick auf den neuen Sechseläutenplatz. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Noch ist er schön sauber - der Valser Quarzit auf dem neuen Sechseläutenplatz. Keystone

Das Feuer des Böögg-Holzstosses erreicht Temperaturen von bis zu 1200 Grad. Dadurch könnte der wertvolle Valser Quarzit am Boden beträchtlich beschädigt werden. Deshalb wird zum Schutz unter dem Holzstoss ein feuerfestes Substrat ausgestreut, wie die Stadt Zürich am Freitag mitteilte.

Stadt hofft auf Bequemlichkeit der Leute

Nachdem der Kopf des Bööggs explodiert ist, wird dieses Substrat in einem grösseren Radius auf dem Platz verteilt. Danach können die Besucherinnen und Besucher auf der Böögg-Glut ihre Würste braten - allerdings nur dort, wo der Steinboden auch geschützt ist. Mitarbeiter der Stadt achten darauf, dass diese Regeln eingehalten werden und auf dem teuren Stein keine Brandschäden zurückbleiben.

Stefan Hackh vom städtischen Tiefbauamt ist überzeugt, dass sich die Besucherinnen und Besucher an das Regime halten: «Das wird sich automatisch so ergeben, schliesslich ist der Sand auch viel bequemer als der Steinboden.»