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Flugzeug fliegt vor Sonne durch
Legende: Sonnen-Energie zum Fliegen: Forscher der ETH Zürich haben aus Sonnenlicht, Wasser und CO2 Kerosin hergestellt. Keystone
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Zürich Schaffhausen Flugbenzin aus Sonnenlicht, Wasser und CO2

Was nach technischer Revolution klingt, ist Forschern der ETH Zürich zusammen mit Kollegen aus Deutschland und Frankreich gelungen. Vor wenigen Tagen haben die Forscher das neue Sonnen-Kerosin zum ersten Mal produziert - allerdings erst 0,5 Deziliter.

Daniel Marxer von der ETH Zürich ist als Forscher an diesem Projekt beteiligt und erklärt im «Regionaljournal Zürich Schaffhausen», wie das funktioniert: «In unserem Solarreaktor können wir aus konzentriertem Sonnenlicht, Wasser und CO2 das sogenannte Synthesegas herstellen.» Dieses Gas habe man dann in einem Spezialbehälter nach Amsterdam zu Shell geschickt, dort wurde daraus flüssiger Treibstoff hergestellt.

Audio
Interview mit Daniel Marxer (28.4.2014)
03:51 min
abspielen. Laufzeit 03:51 Minuten.

In diesem ersten Durchgang sei erst ein halber Deziliter Treibstoff entstanden, sagt Marxer. Allerdings sei es vor allem darum gegangen, überhaupt Flugbenzin herzustellen.

20'000 Liter Sonnen-Kerosin sollen dereinst täglich produziert werden. Bis der neuartige Treibstoff aber wirklich für die Betankung von Flugzeugen gebraucht werden kann, dauere es noch Jahre. Daniel Marxer geht davon aus, dass bis in 15 Jahren eine grössere Testanlage gebaut werden könne. Dieselbe Technologie könne auch dazu verwendet werden, um aus Sonnenlicht, Wasser und CO2 Benzin für Autos zu produzieren.

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3 Kommentare

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  • Kommentar von M. Steiner , Winterthur
    Würde man anständig Geld in solche Projekte hineinstecken und auch noch den Aspekt berücksichtigen CO2 aus Abgasrückführungsanlagen oder teils aus der Umweltluft dazu zu verwenden, hätte dies eine reelle Zukunft und würde nicht 15 Jahre dauern. Leider hat weder Politik noch Erdölwirtschaft ein grosses Interesse daran... Ist ja klar...
    1. Antwort von Peter Meier , Zürich
      Mir scheint Sie wälzen hier in erster Linie Vorurteile: Shell ist ja sogar als beteiligter Industriepartner erwähnt. Auch Erdölfirmen tun nunmal gut daran mit dem Fortschritt zu gehen... Ansonsten ist ihr Produkt dann plötzlich einmal überholt....
  • Kommentar von Paul Duber , Zürich
    Bin Glücklich zu Lesen: Den solch Noschen Scheben in meinem Kopf schon lange. Wir sind noch lange nicht fertig zu erfinden .Danke Freut mich. Weiter so.