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Gemeinde befürchtet mehr Lärm
Aus Regionaljournal Zürich Schaffhausen vom 16.01.2020.
abspielen. Laufzeit 03:10 Minuten.
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Flughafen Zürich baut aus Neuer Hangar für V.I.P.

Der Flughafen Zürich plant einen neuen Hangar für Geschäftsflüge. Grund: Die Business Jets werden immer grösser.

In den nächsten Tagen herrscht am Business-Terminal des Flughafens Zürich wieder Hochbetrieb. Donald Trump (falls er denn tatsächlich kommt) und viele andere prominente Gäste des Weltwirtschaftsforums in Davos landen in Zürich, viele mit ihren Privatjets.

Auch in der Geschäftsfliegerei werden die Maschinen immer grösser.
Autor: Jasmine BodmerFlughafen Zürich

Für diese Geschäftsfliegerei plant der Flughafen Zürich nun im äussersten Westen, bei Rümlang, einen neuen Hangar. «Auch in der Geschäftsfliegerei werden die Maschinen immer grösser», stellt Flughafensprecherin Jasmin Bodmer fest. «Deshalb haben wir am heutigen Ort zu wenig Platz.»

Der Flughafen rechnet mit Kosten von 50 Mio. Franken. Geplant ist ein Hangar, in dem die Maschinen gewartet und parkiert werden, ein Terminal für die Passagiere mit Sicherheits- und Zollkontrollen sowie Büroflächen.

Keine Konkurrenz für Dübendorf

Pläne, den alten Militärflugplatz Dübendorf in einen Flughafen für Geschäftsfliegerei umzuwandeln, hätten beim Entscheid keine Rolle gespielt. «Wir planen unabhängig von anderen», so Bodmer. Auch Urs Brütsch, Geschäftsführer des geplanten Business-Flughafens in Dübendorf, sieht in den Plänen des grossen Nachbars keine Konkurrenz. «Gewisse Flugzeuge werden immer in Zürich landen, auch wegen der strengen Bedingungen in Dübendorf», meint er auf Anfrage. Er sei auch im Voraus über die Pläne am Flughafen Zürich informiert worden.

Wenn es mehr Lärm gibt, wäre das für uns ein No-Go
Autor: Peter Meier-NevesGemeindepräsident Rümlang

Genau hinschauen will jedoch Peter Meier-Neves, Gemeindepräsident von Rümlang. Sollte durch den neuen Hangar mehr Lärm entstehen, wäre das ein «No-Go». Die Gemeinde würde dann intervenieren.

Zuerst muss der neue Hangar jedoch bewilligt werden. Einen genauen Zeitplan für die Realisierung legt der Flughafen noch nicht vor.

Spotterhügel verschwindet

In der Nähe des künftigen neuen Hangars sollen auch neue Standplätze entstehen. Aus diesem Grund müssen – voraussichtlich im nächsten Winter – der bei Flugfans beliebte Spotterhügel und der Heligrill weichen. Es werde jedoch einen neuen Spotterplatz geben, verspricht Bodmer.

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24 Kommentare

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  • Kommentar von Hans-Ulrich Rechsteiner  (Rechi)
    Diese Neiddebatten sind einfach köstlich. Ich amüsiere mich jedesmal.
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    1. Antwort von antigone kunz  (antigonekunz)
      Wird da nicht Gesellschaftskiritk mit Neid verwechselt? Neid, ist ja nur vorhanden, wenn man etwas will und eigentlich, eigentlich nicht bereit ist den Preis dafür zu bezahlen. In vielen Fällen hier, sind die kritischen Stimmen, gar nicht daran interessiert, dass anzustreben, was da ein paar für sich Beanspruchen. Es interessiert sie schlicht und einfach nicht. Dafür ist ihnen Zeit und Aufwand einfach zu schade.
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  • Kommentar von Christian Cotting  (Christian1)
    Die Armen werden in ihrer Mobilität mit dem Argument des Klimawandels eingeschränkt, die Reichen bekommen dafür einen Flugplatz für ihre überflüssigen Superjets. Das finde ich nicht korrekt!
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    1. Antwort von W. Pip  (W. Pip)
      Klar ist es korrekt. Der Klimawandel ist ein willkommenes Instrument, um die Spaltung der Gesellschaft in nunmehr arm und reich unter Abschaffung des Mittelstandes mittels noch mehr und noch teureren Ansätzen und Steuern voranzutreiben.
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  • Kommentar von Gerbrand Ronsmans  (GRo)
    «Wir planen unabhängig von anderen», so Bodmer. Entschuldige, aber wer is diese Herr das er sich dies erlaubt? Was ist mit die Umliegende Bevölkerung, plant er auch ohne Rücksicht auf diese? Und mit die Gelder von Steuerzahler? So eine unerlaubte Haltung für ein Unternehmen das nicht einmal den freie Markt ausgesetzt und immer wieder ausreden findet die Gesetzten mindestens zur ihre Vorteil aus zu legen..
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