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Forschen im Lego-Haus NEST in Dübendorf als innovativer Ort ausgezeichnet

Legende: Audio Eine Art Legohaus, in dem das Bauen erforscht wird. abspielen. Laufzeit 07:55 Minuten.
07:55 min, aus Regionaljournal Zürich Schaffhausen vom 10.01.2019.

Auch im Schneesturm sieht das NEST in Dübendorf ein bisschen aus wie ein Lego-Haus. Ein Haus, zusammengebaut aus verschiedenartigen Bauelementen und verschiedenen Materialien, fast ein bisschen wild. Das NEST ist denn auch ein spezielles Gebäude der Materialprüfungsanstalt EMPA in Dübendorf. Denn hier wird das Bauen für die Zukunft erforscht.

Das NEST besteht aus drei Plattformen. Auf diesen Plattformen kann auf verschiedene Arten gebaut werden. Es kann eine Wohneinheit entstehen, ein Büro, ein Bistro, ein solarer Fitness- und Wellnessraum.

Eine Küche mit einem Block und einem Holzwand im Hintergrund.
Legende: Eine Küche aus erneuerbaren Materialien. SRF

Der abgebildete Fitnessraum braucht sechsmal weniger Strom als ein normaler Fitnessraum.

Blick von einem Balkon hinunter in einen Fitnessraum. Auch hier wird geforscht.
Legende: Mitarbeiter, die das Velo im Fitnessraum benützen, produzieren Strom. SRF

Unter anderem wird mit der Abwärme der Sauna gearbeitet, die Fenster sind mit Solarpannels versehen.

Eine rote Kugel, wie ein Iglu, mit einem Eingang. Hier wird geforscht.
Legende: Blick auf die innovative Sauna. SRF

Das Laboratorium NEST wurde vor zwei Jahren ins Leben gerufen und ist seither konstant im Wandel. Forschung und Wirtschaft kommen hier zusammen.

Dies sei auch wichtig, sagt Peter Richner, stellvertretender Direktor der Forschungsstelle Empa. Denn mehr als vierzig Prozent der Energie in der Schweiz werde im Gebäudebereich verbraucht. Wenn also beim Bauen mehr Energie gespart werde, habe das konkrete Auswirkungen auf die Energiebilanz. Dabei gehe es nicht um Verzicht, sondern darum, die Bedürfnisse intelligent zu befriedigen.

Es geht nicht um Verzicht. Es geht darum, unsere Bedürfnisse auf intelligente Art und Weise zu befriedigen.
Autor: Peter RichnerStellvertretender Direktor Empa

Für diese Forschung erhält NEST nun den Spezialpreis «Watt d'Or». Mit dem Preis möchte das Bundesamt für Energie aussergewöhnliche Leistungen im Energiebereich bekannter machen. Der Preis wird seit 2007 verliehen.

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