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Zürich Schaffhausen Für einmal kein Knatsch um Zürcher Bau- und Zonenordnung

Ab kommender Woche verhandelt das Zürcher Stadtparlament die neue BZO. Und es sieht so aus, als blieben die grossen Grabenkämpfe für einmal aus. Pikant: Der längst verschrottete Hafenkran wird noch einmal zum Thema erhoben.

Steuerkabine eines alten Hafenkrans mit Arbeitern
Legende: Wohl zum allerletzten Mal im Parlament: der umstrittene Zürcher Hafenkran von 2014/15. Keystone

Seit Jahrzehnten sorgen die drei Buchstaben politisch für Aufregung: Die BZO, die Bau- und Zonenordnung, bestimmt jeweils, was wie wo in der Stadt Zürich gebaut werden darf. Die neuste Auflage der BZO liegt zurzeit auf dem Tisch, die Spezialkommission hat sie vorbesprochen. Ab nächstem Mittwoch wird sich der Zürcher Gemeiderat in mehreren Sitzungen damit befassen.

In den vergangenen Jahren gab die BZO jeweils Anlass zu wüsten Grabenkämpfen. Diesmal steht die grosse Mehrheit der Parteien hinter der Vorlage. Widerstand kommt einzig von den Grünen. SVP und AL haben sich noch nicht entschieden. «Wir hatten in der Kommission schon die Vorstellung, dass wir eine Lösung für die Stadt finden und uns nicht in Grabenkämpfen verlieren wollten», sagte Kommissionspräsident Michael Baumer (FDP) auf Anfrage des Regionaljournals.

So wird wohl auch das sogenannte «Zürcher Untergeschoss» ohne lange Diskussionen aus der BZO gestrichen. Ohne diese Stadtzürcher Spezialregelung darf künftig regulär ein Stockwerk höher gebaut werden. Einmal mehr wird auch der Hafenkran Thema sein: Nachdem die SVP ein Hafenkran-Verbot in die letzte BZO gedrückt hatte, wollen die Grünen diese Bestimmung wieder entfernen. «Vielleicht haben wir dann diese Diskussion ein für allemal erledigt», meint Baumer.

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