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Legende: Audio GC-Fans kritisieren die neue Strategie für die Challenge League. abspielen. Laufzeit 01:55 Minuten.
01:55 min, aus Regionaljournal Zürich Schaffhausen vom 07.06.2019.
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GC-Spitze unter Beschuss GC Fans fordern Anlikers Rücktritt

GC-Anhänger kritisieren die Zukunftsstrategie des Grasshopper Clubs. Am Donnerstagabend hatte der Club mitgeteilt, dass er die Challenge League mit deutlich tieferem Budget in Angriff nehmen will. Und dass er sich Zeit lassen will mit dem Wiederaufstieg.

Nun fordert die 12'000 Follower zählende Facebook-Fanpage von GC Hauptaktionär Stephan Anliker, Verwaltungsrats-Vizepräsident András Gurovits und Chefscout Paul Bollendorff zum Rücktritt auf.

GC-Facebook-Fanpage

Ähnlicht tönt es beim offiziellen GC-Fanclub «March». Präsident Dany Zbinden sieht die Hauptschuld für den Misserfolg von GC bei dem Hauptaktionär und ehemaligen Präsidenten Stephan Anliker. «In seinen Jahren als Präsident hat er sich mit seinem Führungsstil grobe Fehler geleistet. Es ist an der Zeit, dass er den Club ganz verlässt.»

Stephan Anliker erhält Schützenhilfe

Wie reagiert Stephan Anliker auf diese Vorwürfe? Auf die Anfrage von SRF antwortet er schriftlich. Ob er über einen Rücktritt nachdenkt, sagt er nicht. Er hält aber fest: «Mein Herz schlägt nach wie vor für GC.» Er sei dem Verein sehr verbunden und glaube an GC und an die Zukunft des Vereins. «Deshalb danke ich allen Fans, die ebenfalls an die Zukunft ihres Fussballclubs glauben.»

Schützenhilfe erhält Stephan Anliker von András Gurovits, welcher den Club ad interim leitet. Dieser hält die Vorwürfe der Fans für grotesk, wie er mit Nachdruck sagt. «Stephan Anliker hat GC erneut gerettet, indem er gemeinsam mit unserem zweiten Mehrheitsaktionär unzählige Millionen in den Club eingeschossen hat.» Das habe Anliker bereits in den Jahren zuvor gemacht.

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5 Kommentare

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  • Kommentar von Martin Gebauer  (Gebi)
    Offenbar gehts bei den Hoppers immer noch nur um Macht und nicht um Sport. Anlikers Präsidentschaft war eine einzige Seifenoper, zwar Fan aber völlig unfähig. Was GC jetzt braucht: 1. Einen umsichtigen, ehrlichen und mit dem Fussball vertrauten Präsidenten. 2. Einen Sportchef mit langfristiger Perspektive und einem Plan. 3. Identifikationsfiguren mit einem Herz für den GC. Anliker kann dem Verein am besten helfen, wenn er zahlt und still ist.
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  • Kommentar von Francis Waeber  (Francis Waeber)
    Die "Fans" sollten sich Fragen inwieweit sie für diese Strategie mit verantwortlich sind. Welcher Mäzen, Aktionär, Sponsor, Gönner usw. buttert Millionen in einen Club dessen "Fans" all 2 Monate einen Spielabbruch verursachen?
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  • Kommentar von Jürg Brauchli  (Rondra)
    Also ich finds spannend, mitzuverfolgen, was dann aus den vielen verschiedenen Prognosen vom Club selbst, seinen Fans und den unzähligen Fachleuten wird. Schade, fanden u. finden die stürmischen Zeiten überall, nur nicht auf dem Rasen statt. Aber dafür wird nun eben der andere Zürcher Verein mit seinem berüchtigten u. gefürchteten Power-Angriffsfussball sorgen.
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