GC und FCZ wollen einen besseren Mietvertrag für den Letzigrund

Die Grasshoppers und der FC Zürich waren mit den Bedingungen im neuen Stadion Letzigrund nie zufrieden. Nun ziehen sie die Konsequenzen. Sie haben den Mietvertrag per Ende Saison gekündigt und wollen mit der Stadt einen neuen aushandeln.

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Bildlegende: Daran haben Fussballfans keine Freude: die Leichtathletikbahn und die flachen Tribünen lassen wenig Stimmung aufkommen. Keystone

Die Leichtathletikbahn zwischen Tribüne und Spielfeld, die flachen Tribünen, die hohen Kosten für die Sicherheit: Es gibt Vieles, was die beiden Fussball-Klubs am Stadion Letzigrund stört. Deshalb haben sie den Mietvertrag mit der Stadt gekündigt, bestätigt FCZ-Sprecher Patrick Lienhart eine Meldung des Internetportals «Watson».

Die beiden Klubs haben mit der Stadt Verhandlungen aufgenommen. Sie wollen bessere Bedingungen. Über was genau sie verhandeln, geben sie nicht bekannt. Es dürften aber die Punkte sein, die sie schon früher kritisiert haben.

Eine lange Mängelliste

So dürfen die Clubs das Catering bei den Spielen nicht selber betreiben. Andere Vereine generieren damit wichtige Einnahmen, die den beiden Zürcher Spitzenclubs entgehen. Ein anderer Punkt dürften die Sicherheitskosten sein. Nach Angaben von GC und FCZ zahlen die beiden Clubs dafür so viel, wie alle anderen Clubs der Super League zusammen.

Wie weit die Verhandlungen fortgeschritten sind, geben die Clubs nicht bekannt. Die Verhandlungen seien konstruktiv, hätten bis jetzt aber noch kein nennenswertes Ergebnis gebracht, erklärt FCZ-Sprecher Patrick Lienhart gegenüber dem «Regionaljournal». Man sei aber zuversichtlich, dass man sich mit der Stadt einigen könne.