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Gegen Homophobie Mit «LIKEƎVERYONE» setzt die Stadt Zürich ein Zeichen

Ein Frauen- und ein Männerpaar auf einer Bank am Limmatufer von hinten aufgenommen.
Legende: Sich in der Öffentlichkeit zeigen ist für viele junge Lesben und Schwule immer noch schwierig. Keystone
  • Junge Menschen, die lesbisch, schwul oder trans* sind, erfahren häufig Anfeindungen, Beleidigungen und Diskriminierung.
  • Eine Studie von 2014/2015 zeigt, dass 30 Prozent der 19-Jährigen in der Schweiz als homophob einzustufen sind, heisst es in einer Mitteilung der Stadt Zürich.
  • Unter dem Titel «LIKEƎVERYONE» führen Jugendtreffs der Offenen Jugendarbeit Zürich OJA und der Zürcher Gemeinschaftstreffen deshalb einen Aktionsmonat durch, damit sich Jugendliche altersgerecht mit dem Thema auseinandersetzen können.
  • Forschungsarbeiten belegen nämlich, dass die Homo- und Transfeindlichkeit abnimmt, je mehr sich Menschen mit dem Thema befassen.

Alle Zürcher Jugendtreffs machen mit beim Aktionsmonat März. Zum Beispiel mit Plakaten und Flyer, aber auch mit Treffen und Diskussionen mit Schwulen, Lesben und Transmenschen. Giacomo Dallo, Geschäftsführer der Offenen Jugendarbeit Zürich ist überzeugt, direkte Gespräche sind am wirkungsvollsten.

Sobald die Jugendlichen mehr über das Thema wissen, sind sie auch offener gegenüber anderen Lebensformen.
Autor: Giacomo DalloGeschäftsführer Offene Jugendarbeit Zürich

Indem Zürich auch mehr Toleranz gegenüber Transmenschen in den Fokus stellt, übernimmt die Stadt eine Pionierrolle. Zürich sei die erste Stadt, die diesen Weg gehe, sagt Stefanie Hetjens vom Transgender Network Switzerland. Sie wünscht sich, dass es Jugendlichen, die im falschen Körper geboren wurden, nach diesem Aktionsmonat leichter fällt, sich zu outen.

Der Aktionsmonat zeigt Transmenschen, dass es einen Weg gibt.
Autor: Stefanie HetjensTransgender Network Switzerland

Die Stadt Zürich setzt also ein Zeichen. Ein Zeichen gegen Ausgrenzung und Diskriminierung und für mehr Toleranz und Verständnis.

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