Gesundheitsdirektion schaltet sich beim Spital Männedorf ein

Das Spital Männedorf ist derzeit das Sorgenkind des Pflegepersonal-Verbands der Region Zürich: 2012 verliessen rund ein Drittel der Pflegenden das Spital. Diese hohe Fluktuation hat die Zürcher Gesundheitsdirektion aufgeschreckt. Regierungsrat Thomas Heiniger hat interveniert.

Pflegerin bei der Arbeit am Spital Ilanz Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Die Freude an der Arbeit ist offenbar vielen Pflegenden am Spital Männedorf vergangen. Keystone

Was ist los am Spital Männedorf? Das wollte diese Woche auch der Zürcher Gesundheitsdirektor Thomas Heiniger wissen. Er hat bei der Spitalleitung interveniert und sich erkundigt, wie das Spital die Probleme zu lösen gedenke. Das teilte die Gesundheitsdirektion auf Anfrage des «Regionaljournals» von Radio SRF mit. Erste Antworten soll es nächste Woche geben.

Die Unruhen am Spital Männedorf sind vergangene Woche nach Berichten der «Zürichsee Zeitung» publik geworden. Darin äusserten sich ehemalige Angestellte des Spitals und beklagten sich über einen ruppigen Umgangston, unsinnige Versetzungen und Kündigungen. Dies alles habe dazu geführt, dass mehr als ein Drittel der Pflegerinnen und Pfleger das Spital verliess, nicht alle davon freiwillig. Die Zürcher Sektion des Pflegepersonalverbands bezeichnete denn auch das Spital Männedorf als sein grösstes Sorgenkind.