Gewerkschafter kritisieren BVK scharf

Die Pensionskasse des Kantons Zürich, die BVK, hat ein schwieriges Jahr hinter sich. Der Deckungsgrad ist deutlich unter 100 Prozent gefallen. Die Pensionskasse verlangt deshalb höhere Beiträge der Versicherten. Die Gewerkschaft VPOD ist entsetzt.

Das schwierige Anlagejahr 2015 hat bei der Performance der Zürcher Pensionskasse BVK Spuren hinterlassen: Sie betrug letztes Jahr -0,7 Prozent. Der Deckungsgrad lag Ende Jahr bei 96,1 Prozent (Vorjahr 99,3 Prozent), wie es in einer Mitteilung heisst.

Zur finanziellen Stabilisierung passe die BVK wie im letzten Sommer angekündigt auf Anfang 2017 die «versicherungstechnischen Grundlagen der wirtschaftlichen Realität» an und senkt den Umwandlungssatz.

Für die Versicherten bedeutet dies: Sie müssen mehr in die Kasse einzahlen und erhalten nach der Pensionierung eine kleinere Rente.

Personalverbände, Gewerkschaften, Spitäler und Gerichte haben gegen diese Pläne bereits früher protestiert – jedoch ohne Erfolg. Die Gewerkschaft VPOD kündigt weiteren Widerstand an. In den nächsten Tagen wird sie einen Rundbrief veröffentlichen, in dem sie auf die Argumentation der BVK eingehen will.