Gewinnsprung beim Schaffhauser Georg Fischer-Konzern

Im ersten Halbjahr konnte die Georg Fischer AG den Gewinn um über mehr als einen Drittel steigern. Zu verdanken ist dies einem besseren Geschäftsverlauf aber auch den tieferen Zinsen, die der Konzern für Kredite bezahlen muss.

Ausschnitt aus einer Fertigungsanlage für Elektroschweissmuffen Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Der Bereich GF Piping Systems konnte den Umsatz am stärksten steigern. Keystone

Der Reingewinn des Georg Fischer-Konzerns betrug im ersten Halbjahr 109 Millionen Franken. Das sind 36 Prozent mehr als in der gleichen Periode des Vorjahres. Georg Fischer profitiert dabei von den tiefen Zinsen auf den Finanzmärkten und von der guten Nachfrage nach seinen Produkten.

GF Piping Systems als Zugpferd

Zum Gewinnsprung beigetragen haben alle Konzernbereiche, teilt das Unternehmen mit. Besonders erfolgreich habe die Rohrleitungssparte gearbeitet, der grösste Teilbereich des Unternehmens. GF Piping Systems wuchs um sieben Prozent und erwirtschaftete 83 Millionen Franken. Das sind 32 Prozent mehr als im Vorjahr.

Die Sparte Autotechnik wuchs ebenfalls leicht, während das Maschinenbaugeschäft den Umsatz des Vorjahres halten konnte. Allen drei Sparten zusammen genommen, konnte GF den Umsatz im ersten Halbjahr um drei Prozent steigern.

Optimistisch für das zweite Halbjahr

Im Ausblick auf die zweite Jahreshälfte verweist der Konzern auf die allgemein unsichere Weltlage, die das Geschäft trüben könnte. GF-Chef Yves Serra erwähnt das Brexit-Votum in Grossbritannien und die unsichere Lage in der Türkei. Trotzdem erwartet er, dass GF auch im zweiten Halbjahr ein vergleichbares Resultat erzielt.