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Zürich Schaffhausen «Gömmer de Bildig an Chrage!»

Winterthurer Gymi-Schüler haben genug von Sparmassnahmen in der Bildung - und hat deshalb einen Protestrap aufgenommen. Im aufwändigen Videoclip dazu warnen die Schülerinnen und Schüler davor, die Bildung zurück in die Steinzeit zu katapultieren.

Legende: Audio «Reportage vom Video-Dreh (23.12.2015)» abspielen. Laufzeit 3:15 Minuten.
3:15 min

Hua hua, hey chumm mit
Hua hua, zrugg i d'Steiziit
Los üs dr Ascht wo mir duf sitze absage
(Let's go!)
Gömmer de Bildig an Chrage!

Es war Peter Nussbaumer, Musiklehrer der Winterthurer Kantonsschule Im Lee, der die Idee zum «Bildungssong» hatte. Er startete das Projekt, als bekannt wurde, dass der Kanton Zürich in der Bildung 49 Millionen Franken sparen will: «Das Lied soll auf witzige Art zeigen, was passiert, wenn man nicht mehr in Bildung investiert: Dann sind wir nämlich zurück in der Steinzeit.» Den Text lieferte der Deutschlehrer, die Musik komponierte ein befreundeter Musiklehrer.

Eindrücke vom Videodreh

Die Schülerinnen und Schüler, die im Lied und im dazugehörigen Videoclip auftreten, meldeten sich freiwillig. Produziert wurde alles in der Freizeit. So finden die Dreharbeiten in den Weihnachtsferien statt. Als Kulisse dient unter anderem das Chemielabor.

Ich finde es eine gute Sache, da es mal ein anderer Weg ist, gegen etwas anzukämpfen. Ausserdem mache ich gerne Musik, deshalb gebe ich gerne einen Freitag dafür her.
Autor: Carmen NuñezKantonsschülerin Schulhaus Im Lee

Der Videoclip soll bis am 13. Januar fertig sein. Dann ist nämlich der Tag der Bildung, an dem Parteien und Verbände ein Zeichen für eine starke Bildung setzen wollen.

1 Kommentar

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  • Kommentar von peter wettstein (pedro)
    fairerweise müsste noch der sparbatzen definiert werden: 49 m vom letzjährigen buget oder 49 m vom fortgeschriebenen buget 2016, resp. effektiv sparen oder nicht mehr ausgeben. was nicht heissen soll, dass bildungsausgaben unwichtig sind. peter wettstein
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