Greifensee-Lauf kommt an seine Grenzen

Fast 15'000 Läuferinnen und Läufer aus 28 Nationen machten dieses Jahr am Greifensee-Lauf mit. Tausende von Zuschauern sorgten bei der 35. Ausgabe für eine gute Stimmung. Einen noch grössere Läufer-Aufmarsch würde der Anlass jedoch nicht verkraften, sagen die Organisatoren.

Nicola Spirig am Greifensee-Lauf Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Nicola Spirig: Die Triathlon-Olympia-Siegerin lief auf den zweiten Platz. zvg

Die Sieger waren dieselben wie im letzten Jahr: Tadesse Abraham, der seit diesem Jahr Schweizer und in Uster eingebürgert ist, und die Kenianerin Cynthia Kosgei . Auf Rang zwei bei den Frauen lief Nicola Spirig.

Die Stimmung sei hervorragend gewesen, sagt OK-Präsident Urs Ryffel gegenüber dem «Regionaljournal Zürich Schaffhausen», es habe auch einen riesigen Zuschauer-Aufmarsch gegeben. Man habe jedoch immer gesagt, bei 15'000 Läuferinnen und Läufern sei Schluss: «Wir würden zumachen bei 15'000 Teilnehmern, weil die Qualität des Laufes nicht mehr gewährleistet wäre.»

Dass es auch Leute gebe in Uster, die den Anlass nicht besonders schätzen würden, sei dem OK ebenfalls durchaus bewusst. Vor allem die stundenlange Sperrung der Innenstadt gibt immer wieder zu reden. Man sei deshalb froh, betont Ryffel, dass der Ustermer Stadtrat hinter dem Greifensee-Lauf stehe.