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Gutachten entlastet Managment Solar-Schlamassel ohne Schuldige in Schaffhausen

Das Elektrizitätswerk des Kantons Schaffhausen (EKS) kam wegen fehlerhaft montierten Solaranlagen in die Kritik. Ein Gutachten entlastet nun die Geschäftsleitung und den Verwaltungsrat des EKS.

  • Der Gebäudetechnikverband Suissetec brachte das Elektrizitätswerk des Kantons Schaffhausen EKS in die Kritik.
  • Das EKS soll Kundenadressen missbräuchlich für Werbezwecke verwendet haben.
  • Ausserdem liess EKS von einer deutschen Partnerfirma Solaranlagen installieren. Die Montage war mangelhaft und die Firma verfügte nicht über die nötigen Bewilligungen.
  • Ein von EKS in Auftrag gegebenes Gutachten kommt nun zum Schluss, dass die EKS-Geschäftsleitung und der Verwaltungsrat weder Sorgfaltspflichten verletzt, noch gegen Regularien verstossen haben.

Halte sich ein Unternehmer nicht an vertragliche Abmachungen, könne man dies nicht primär dem Auftraggeber – in diesem Fall dem EKS – ankreiden. Noch ist in dieser Sache ein Verwaltungsstrafverfahren beim Bundesamt für Energie hängig. Doch der externe Gutachter, Rechtsprofessor Roland Müller, ist überzeugt, dass sich weder das EKS noch der Kanton als Eigentümer Sorgen machen müssen.

Der Schaffhauser Energiedirektor und EKS Verwaltungsratspräsident Martin Kessler zeigte sich vor den Medien erleichtert. Es gebe nun keinen Grund mehr, an der Geschäftsleitung des Elektrizitätswerks zu zweifeln. Die Vorwürfe gegen EKS seien haltlos. Kessler forderte insbesondere Suissetec dazu auf, nicht mehr auf das EKS einzuhacken.

Dort denkt Direktor Hans-Peter Kaufmann nicht daran. Das Ergebnis des Gutachtens überrasche ihn nicht, sagt er gegenüber dem «Regionaljournal Zürich Schaffhausen». Er erwarte deshalb mit Spannung den Abschluss des Strafverfahrens beim Bund.

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