Halbinsel Giessen: Heimatschutz gibt nach

Die historischen Industriebauten auf der Halbinsel Giessen in Wädenswil dürfen teilweise abgebrochen werden – und einer Luxusüberbauung weichen. Die Bauherrin und der Heimatschutz haben sich geeinigt.

Die ehemalige Tuchfabrik Pfenninger auf der Halbinsel Giessen. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Eine Zeugin der Industriekultur, direkt am Zürichsee: Die ehemalige Tuchfabrik Pfenninger auf der Halbinsel Giessen. ZVG/Wikipedia

Das Immobilienunternehmen Peach Property spricht in einem Bericht der «Zürichsee-Zeitung» von einem «Durchbruch». Sechs Jahre lang war sein Bauprojekt für exklusive Eigentumswohnungen auf der Halbinsel Giessen in Wädenswil durch Einsprachen blockiert. Nun hat sich die Firma mit dem Zürcher Heimatschutz auf einen Kompromiss geeinigt.

Teile des ehemaligen Fabrikkomplexes dürfen abgerissen werden – namentlich die bereits durch frühere Umbauten im Inneren stark veränderten Kosthäuser direkt am See. Die Bauherrin wolle aber darauf, dass «genügend alte Bausubstanz erhalten bleibe».

Wie das Bauprojekt auf der Halbinsel Giessen genau aussehen wird, will Peach Proprety noch nicht verraten. Noch arbeite die Firma «am Feinschliff», wie sie auf Anfrage des «Regionaljournals Zürich Schaffhausen» sagt. Erst dann werde das definitive Baugesuch eingereicht.