Zum Inhalt springen

Zürich Schaffhausen Hans Zimmerli: Er bringt den Geist der Früchte in die Flasche

Schnapsbrennen ist bei Zimmerlis Familiensache: Für Hans Zimmerli war immer klar, dass er die Brennerei seines Vaters in Hallau übernimmt. Seit 26 Jahren führt er den Kleinbetrieb zusammen mit seiner Frau. Mit ihrem Mirabellenschnaps haben die Zimmerlis schon einige Preise eingeheimst.

Legende: Audio Der Schnapsbrenner Hans Zimmerli (17.10.2013) abspielen.
8:55 min

«Schnaps kann man aus allem machen: aus Rüebli, aus Randen - sogar aus Gras! Die Frage ist nur: wer will das trinken...», sagt Hans Zimmerli über seinen Beruf. Er führt eine der letzten Brennereien in unserer Region. Die Brennerei Zimmerli in Hallau gibt es seit 1896. Aber erst seit 1968 leben die Zimmerlis ausschliesslich vom Schnapsbrennen.

Mit 25 Jahren hat Hans Zimmerli die Brennerei von seinem Vater übernommen und er hat es weit gebracht. Mit seinem Mirabellenschnaps wurde er schon 1996 zum Brenner des Jahres gekürt. Seither hat er noch manchen Preis eingeheimst. Die Kundschaft kommt von weit her, um bei ihm eine edle Flasche Hochprozentiges zu erstehen.

Ein blaues Fass und weisse Kessel gefüllt mir reifen Mirabellen
Legende: Mirabellen - der Stoff aus dem Hans Zimmerli seine preiswürdigen Wasser brennt. ZVG

Brennen ist mehr als ein Handwerk. Es braucht viel Erfahrung, um den Vorgang richtig zu steuern und man muss wissen, wann es genug ist. «Die Kunst des Brenners ist es, den richtigen Moment zu finden, um den Vorgang zu unterbrechen wenn der Schnaps optimal ist», sagt Hans Zimmerli über seine Arbeit. Nur so kann sich das Bouquet, die Zusammenspiel der verschiedenen Aroma des Brenngutes richtig entfalten.

1 Kommentar

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.

  • Kommentar von H.P. Auer, RF-620100 Ekaterinburg
    Kann diese Reportage betreffend Qualitätserzeugnisse bestätigen. Selbst im fernen Russalnd kommt in ein Schweizer Käsefondue nur Kirsch von Hans Zimmerli, wie auch ein "Verteilerli" danach. Ob dies nun Mirabellen-, Williams- oder ein Quittenschnaps ist.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen