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Warum die Parkkarten teurer werden sollen und was die Parteien davon halten
Aus Regionaljournal Zürich Schaffhausen vom 10.07.2020.
abspielen. Laufzeit 03:14 Minuten.
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Happig für Zürcher Autofahrer Blaue-Zone-Karte soll doppelt so teuer werden

780 statt 300 Franken. Die Jahreskarten für die blaue Zone in der Stadt Zürich sollen massiv teurer werden. Neu soll nämlich das parkieren in der Nacht nicht mehr gratis sein. Matthias Ninck vom Stadtzürcher Sicherheitsdepartement hält das nicht für einen Tabubruch.

Der Nutzungsdruck auf den Parkplätzen in der Blauen Zone sei in der Nacht inzwischen grösser als am Tag. Ausserdem sei Zürich eine der wenigen Städte, in denen das Parkieren nachts im Moment noch gratis sei.

Das ist kein Tabubruch.
Autor: Matthias NinckSprecher Stadtzürcher Sicherheitsdepartement

Die Stadt erwartet dadurch eine Lenkungswirkung. Weniger parkierte Autos sollen für mehr Platz für den Velo- und Fussverkehr sorgen. Ausserdem sollen so die Preise der Parkplätze in der blauen Zone den Preisen von privaten Parkplätzen angepasst werden.

Spezielle Parkkarte für Gewerbe

Für Handwerks- und Service-Betriebe will der Zürcher Stadtrat eine eigene neue Jahreskarte schaffen. Den Betrieben soll es mit dieser Karte erlaubt sein, ihre Lieferwagen in der ganzen Stadt zu parkieren und während Sperrzeiten in Fahrverbots- und Fussgängerzonen zu fahren.

Nach den Sommerferien berät das Parlament die Pläne des Zürcher Stadtrats. Die Vorschläge geben aber bereits jetzt zu reden. Erste Reaktionen zeigen, die höheren Preise für die Blaue-Zone-Karten kommen bei Mitte-Links gut an.

«Die Parkkarten waren bisher sehr billig», sagt zum Beispiel SP-Gemeinderat Pascal Lamprecht. Die SVP auf der anderen ist gar nicht zufrieden. «Der Stadtrat will die Autos aus der Stadt vertreiben», so SVP-Gemeinderat Stephan Iten.

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20 Kommentare

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  • Kommentar von Edi Steinlin  (Chäsli)
    Sehr gut, die rotgrünen Figuren im Stadtrat machen das super, schliesslich wurden sie ja für solche Aktionen und Abzocke gewählt.
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  • Kommentar von Peter Frick  (PetiF)
    Viele Parkplätze sind wegen Baustellen zu. Die Parkplatzbewirtschaftung ist eine Goldader. Entweder über Bussen o. Gebühren werden Unsummen eingenommen. Frage mich wo das Geld hinkommt. Die Politiker können Probleme nur noch über das Portemonnaie lösen. Wann merkt man endlich dass ewiges Wachstum unser Verderben ist. Die Lösungen durch höhere Abgaben & die vielen 30er Zonen, Einbahnstraßen ist Symptombekämpfung. Wie im "Krankheitswesen", So lässt sich Geld machen. Verlogen, Freiheitsberaubend!
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  • Kommentar von Thomas Hanhart  (Thomas63)
    Umgerechnet sind das rund 60.- pro Monat, das ist fair gegenüber denen, die einen ungedeckten privaten PP mieten. Allerdings wäre nach meiner Meinung ein ständig zunehmender Teil für E-Autos auszuscheiden und je mit einem separat kostenpflichtigen 11 oder 22kW Ladeanschluss zu versehen. Nicht Alle haben ideale ÖV-Verbindungen zum Arbeitsort und können einfach auf‘s Auto verzichten. Aber mit mehr E-Auto Anteil gewinnt die Stadt zumindest deutlich mehr Ruhe und saubere Luft.
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