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Zürich Schaffhausen Hardbrücke-Tram nimmt letzte juristische Hürde

Das Tram über die Zürcher Hardbrücke ist um alle juristischen Hürden gekurvt: Das Bundesamt für Verkehr hat die Baubewilligung für die neue Linie 8 erteilt. Spätestens im Dezember 2017 soll das Tram fahren.

Visualisierung Tram auf der Hardbrücke
Legende: Eine Hürde weniger für das Hardbrücke-Tram. Das Bundesamt für Verkehr erteilt die Baubewilligung. zvg

Insgesamt kostet das Tram-Projekt 132 Millionen Franken, wie Oliver Weder, der Projektleiter der VBZ, zur Nachrichtenagentur sda sagte. Darin eingerechnet sind die Ausgaben für die Neugestaltung des Hardplatzes und der Ausbau des Bahnhofs Hardbrücke.

Die Stadt Zürich hat ihren Beitrag von 11,5 Millionen bereits bewilligt. Noch nicht unter Dach und Fach sind die Projektbeiträge von Bund und Kanton. Vom Kanton ist laut Weder ein Beitrag von 86 Millionen Franken zu erwarten, vom Bund 35 Millionen Franken.

Vier Einsprachen waren gegen das Tramlinienprojekt eingegangen. Alle seien mit einvernehmlichen Lösungen erledigt worden, heisst es in der Mitteilung der VBZ. Dies habe dem Bundesamt für Verkehr die Erteilung der Baubewilligung erleichtert.

Mit dem 8er quer durch Zürich

Mit der neuen, 1100 Meter langen Strecke wird die Linie 8 künftig die Stadt total durchqueren: Heute verkehrt sie zwischen dem Klusplatz in Hottingen bis zum Hardplatz in Aussersihl. Künftig überquert sie vom Hardplatz aus die Hardbrücke - mit Halt am Bahnhof Hardbrücke - und fährt via Escher-Wyss-Platz in Zürich-West bis zum Werdhölzli in Altstetten.

Der Bahnhof Hardbrücke wird schon heute von rund 44'000 Fahrgästen benutzt. Mittelfristig wird eine Zunahme auf rund 60'000 Fahrgäste pro Tag erwartet. Beim Bahnhof werden zwei zusätzliche Treppenzugänge erstellt.

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1 Kommentar

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  • Kommentar von D.Münger, Zürich
    Idiotie pur! Soviele Fahrgäste kann der BHF Hardbrücke gar nicht schlucken. Es geht einzig und allein darum, den Individualverkehr auf der Hardbrücke zu bremsen. Ist dieses Lichtsignal nämlich erstmal installiert, stehen weiteren am Rosengarten ja nichts mehr im Weg. Sehr viel Intelligenter wäre es, zuerst den Gubrist auszubauen, bevor man in Zürich den Verkehr noch weiter drangsaliert, bzw. absichtlich staut!
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