Hoffen auf Dada, Giacometti und Rist

2015 war für das Zürcher Kunsthaus ein mässiges Jahr. Nur gerade 290'000 Besucherinnen und Besucher haben sich eine Ausstellung angeschaut. In diesem Jahr sollen Alberto Giacometti, Pipilotti Rist und das Dada-Jubiläum wieder für mehr Eintritte sorgen.

Eine Frau vor einem Werk von Miró im Kunsthaus Zürich. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Die Miró-Ausstellung hat 2015 weniger Leute angelockt, als erhofft. Keystone

Die am besten besuchte Ausstellung im Jahr 2015 war «Inspiration Japan» mit rund 100'000 Eintritten. «Joan Miró. Mauer, Freis, Wandbild» hingegen lag lange unter den Erwartungen, erst seit Beginn 2016 habe man die erhofften 1000 Besucherinnen und Besucher pro Tag.

Insgesamt haben sich 290'000 Leute im vergangen Jahr eine Ausstellung im Zürcher Kunsthaus angeschaut. Dies sind leicht weniger als im Vorjahr, als 301'630 Eintritte gezählt wurden. Björn Quellenberg vom Kunsthaus Zürich erklärt den Rückgang vor allem mit dem schönen Herbstwetter: «Die Leute gehen lieber raus und geniessen das schöne Wetter».

Grosse Namen - viel Publikum

In diesem Jahr sollen grosse Namen wie Pipilotti Rist, Francis Picabia und Alberto Giacometti viel Publikum anziehen. Zudem sind Beiträge zum 100. Geburtstag der Dada-Bewegung geplant. Unter anderem habe man kaum lesbare Dada-Schriften digitalisiert, verrät Björn Quellenberg. So erhalte endlich wieder ein breites Publikum Zugang zu den Dada-Arbeiten.