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Hohe Resonanz nach Briefaktion Zahl der Gesuche für Einbürgerungen nahm in Zürich markant zu

Ein Schweizer und ein italienischer Pass werden von zwei Personen ausgestauscht
Legende: Im vergangenen Jahr erhielten 3397 Ausländerinnen und Ausländer das Schweizer und Zürcher Bürgerrecht - 645 mehr als im Vorjahr. Keystone
  • Anfang Mai 2017 versandte die Stadt Zürich einen Brief an rund 40'000 ausländische Bewohner, die die Einbürgerungskriterien erfüllen. Darin machte sie aufmerksam, dass sich die Bedingungen für eine Einbürgerung verschärfen.
  • Die Aktion hat ihre Wirkung nicht verfehlt. Zwischen Mai 2017 und März 2018 gingen bei der Stadt 2900 ordentliche Gesuche für eine Einbürgerung ein. Das sind 65 Prozent mehr als in der Vorjahresperiode.
  • Gegenüber dem «Regionaljournal» zeigte sich Stadtpräsidentin Corine Mauch (SP) überrascht aber erfreut von der hohen Zahl der Rückmeldungen. Der Brief sei offensichtlich als Wertschätzung verstanden worden.
  • Die SVP kritisierte die Aktion erneut. Der neue Fraktionschef im Stadtparlament, Roger Bartholdi, bezeichnet den Informationsbrief als rechtlich fragwürdig.
  • Im vergangenen Jahr erhielten 3397 Ausländerinnen und Ausländer das Schweizer und das Zürcher Bürgerrecht - 645 mehr als im Vorjahr. Sie stammen aus 112 Herkunftsländern, die meisten aus Deutschland, Italien und der Türkei.

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9 Kommentare

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  • Kommentar von Peter Meier (Ein Rechter, der nicht blind ist auf dem Linken)
    Und wieviele hätten sich eingebürgert, wenn Sie Ihren Heimatpass abgeben müssten. Vermutlich im Einstelligen %-Bereich.
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  • Kommentar von Daniele Röthenmund (Daniele Röthenmund)
    Da kann man wieder künstlich ein Thema Aufbauschen, die beim SF so Diskriminierte SVP bekommt wieder ein Wahlthema. Ich sehe beim ganzen das Problem nicht! Solange bei der Einbürgerung alles Korrekt und sauber abläuft. Aber es ist bei manchen Menschen so das sie sich mal als Vorrat aufregen und Ihre Fantasien und Verschwörungstheorien loswerden können. Die würden lieber ein gutes Buch lesen , am besten einen Krimi!
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  • Kommentar von Manuela Fitzi (Mano)
    Sicher ist es Stimmenfang. Corinne Mauch verfolgt eine erklärte Wachstumsstrategie der Stadt Zürich. Man muss sich nur vorstellen können, was für ein Einbürgerungswille das ist, wenn die Stadpi selber eine Erinnerung schicken muss, dass sie sich zum Gesuch in letzter Minute aufraffen. Ich meinerseits habe Wochen vor Tag X das Gesuch mit allen Beilagen parat gehabt und zählte die Tage. Aber eben. Effort wird diesbezüglich gar nicht gelohnt, Geiz ist auch in dieser Hinsicht geil.
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    1. Antwort von Astrid Meier (Swissmiss)
      Blöd nur, dass viele neu Eingebürgerte wenn sie überhaupt wählen, die Werte der SVP teilen.
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