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Wer soll das bezahlen? Die Diskussion um die Sicherheitskosten am WEF geht weiter
Aus Regionaljournal Zürich Schaffhausen vom 17.01.2020.
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Hohe Sicherheitskosten am WEF Mehr Geld für die Zürcher Kantonspolizei gefordert

Darum gehts: Am WEF stellen alle Kantone ein gewisses Kontingent an Polizisten. Auch aus dem Kanton Zürich sind jeweils mehrere Hundert Polizistinnen und Polizisten im Einsatz und sorgen für die Sicherheit, zum Beispiel in Davos selbst, vor allem aber auch an den Flughäfen Zürich und Dübendorf.

Wer bezahlt den Polizeieinsatz: Der Kanton Graubünden als Austragungsort des WEF bezahlt allen Polizeicorps pro Tag und Person 600 Franken. Der effektive Aufwand der Zürcher Kantonspolizei ist aber weit höher. Rund 800'000 Franken bezahlt deshalb der Kanton Zürich aus dem eigenen Sack, obwohl die Sicherheitskosten auf kantonseigenem Boden voll weiterverrechnet werden könnten. Bis jetzt sperrt sich der Regierungsrat dagegen mehr Geld zu verlangen, weil das WEF «grosse öffentliche Bedeutung» habe.

Was wird gefordert: Aus dem Zürcher Kantonsrat wird Unmut laut. Zum Beispiel von Tobias Mani (EVP), Präsident der Kommission für Justiz und öffentliche Sicherheit. Es gehe nicht an, dass die Zürcher Steuerzahler das WEF mitfinanzierten. Es müsse zumindest die Entschädigung pro Tag erhöht werden, fordert er. Auf 650 oder 700 Franken.

So geht es weiter: Die Konferenz aller Justiz- und Polizeidirektoren erhielt vor einiger Zeit aus Zug ebenfalls eine Anfrage wegen einer allfälligen Erhöhung der Entschädigungen, ohne dass sich etwas änderte. Auf Anfrage des «Regionaljournals» teilt der Generalsekretär der Polizeidirektoren-Konferenz, Roger Schneeberger, schriftlich mit, dass das Thema nun an der nächsten Sitzung der Justiz- und Polizeidirektoren traktandiert sei.

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2 Kommentare

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  • Kommentar von antigone kunz  (antigonekunz)
    «grosse öffentliche Bedeutung» Das kann aber in beide Richtungen gemeint sein. Die Schweiz wird zum Gespött der Welt.
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  • Kommentar von Adi Berger  (Adi B.)
    Jeder Kanton bezahlt viel Geld für eine Schwab-Stiftung mit über 300 Mio Vermögen. Die kantonalen Polizeidirektoren sollten sich mal endlich hinter ihre Leute stellen. Kann doch nicht sein, dass ihre Leute in Davos Überstunden anhäufen, die dann für die Sicherheit im eigenen Kanton fehlen. Ein mutiger Schritt der Politiker ist gefragt
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