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Hommage an Dieter Wiesmann Diese Lieder sollen nicht in Vergessenheit geraten

Drei Jahre nach dem Tod des Schaffhauser Liedermachers Dieter Wiesmann lässt ein Duo seine Werke neu aufleben.

Ein Gitarrist und eine Gitarristin auf der Bühne.
Legende: Lassen Dieter Wiesmanns Werke neu aufleben: Georg Della Pietra und Annette Démarais. zvg

Viele kennen Dieter Wiesmanns «Blos e chliini Stadt» oder seine Kinderlieder wie beispielsweise «Dä Tuusigfüessler Balthasar». Der 2015 verstorbene Schaffhauser Apotheker und Liedermacher schuf jedoch noch viel mehr Werke.

Er schrieb weit über hundert weitere, sehr poetische Lieder wie etwa «Es rägnet i mis Glas voll Wii».

Dieter Wiesmann

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Mann mit Gitarre
Legende:SRF

Der 1939 geborene Apotheker und Chansonnier veröffentlichte zwischen 1970 und 1998 elf Alben. 1989 erhielt er für sein Kinderlieder-Album «Matthias» eine Goldene Schallplatte verliehen.

Auf der Bühne stand Wiesmann bereits während der Schulzeit, als er im Kantonsschulkabarett «Mixtüürli» mitwirkte. Als Student der Pharmazie gehörte er dann ein Jahr lang dem Cabaret Fédéral in Zürich an und trat in dessen Abschiedsvorstellung auf. Ab 1974 war Wiesmann als Solist unterwegs. Bis zum Bühnenabschied im Jahr 2004 gab er über 2000 Konzerte. 1980 machte er eine Tournee im ersten «Rollenden Kleintheater» der Welt - einem Eisenbahnwagen.

Die meisten seiner Platten sind heute vergriffen. Und Wiesmann selbst konnte aus gesundheitlichen Gründen schon lange vor seinem Tod nicht mehr auftreten. Deshalb sind seine Werke etwas verblasst, nicht mehr so präsent.

Wider das Vergessen

«Es wäre doch schön, diese Lieder wieder einmal live zu hören», fand Martin Huber, ein treuer Wegbegleiter Wiesmanns. Deshalb fragte er Georg Della Pietra, den langjährigen Begleitmusiker von Dieter Wiesmann, und brachte ihn mit der St.-Galler Sängerin und Schauspielerin Annette Démarais zusammen.

Gemeinsam haben sie ein Konzertprogramm, Link öffnet in einem neuen Fenster einstudiert mit den Liedern und ganz im Stil von Dieter Wiesmann. Einfach mit dem Unterschied, dass nun eine Frau singt. «Ich höre die Lieder so auch auf eine ganz neue Art. Obschon wir bis auf die Tonlagen wenig geändert haben, ist es ein Unterschied», erklärt Della Pietra. «Aber ich bin sicher, Dieter hätte seine helle Freude daran gehabt. Er wird bei diesen Konzerten mit einem breiten Grinsen von einer Wolke herunterschauen.»

Als Duo Hommage geben Annette Démarais und Georg Della Pietra nun Konzerte im Schaffhauser Schützenstübli, wo auch Dieter Wiesmann immer wieder auftrat. Anschliessend folgt eine kleinere Tournee durch die Schweiz.

SRF1, Regionaljournal Zürich Schaffhausen, 17:30 Uhr

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