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IDEM Schaffhausen «Im Räderwerk des Spitals würde ohne sie einiges fehlen»

Zwei Frauen in rosa-weissen Schürzen servieren einem Spitalpatienten Kaffee.
Legende: Kaffee für die Patienten und auch für einen Schwatz zu haben: Die IDEM-Helferinnen Sonja Lehrbaumer (l.) und Iris Kunz. SRF

Die Idee kam in den siebziger Jahren aus Amerika in die Schweiz: Freiwillige Helferinnen und Helfer arbeiten seit mittlerweile 40 Jahren auch in Schaffhausen stundenweise im Spital mit. Sie schenken Kaffee aus, begleiten Patienten, helfen ihnen beim Essen oder pflegen deren Blumen. Und mehr als das Pflegepersonal haben sie auch mal etwas Zeit für eine Plauderei.

Sogar noch persönlicher ist die Arbeit im Psychiatriezentrum. «Wir haben dort einen Helfer, der sich mit einem Patienten über klassische Musik austauscht. Ein anderer Helfer nimmt einen Patienten regelmässig an die Heimspiele des FC Schaffhausen mit», erzählt Birgitta Wehrli, welche die IDEM-Helferinnen und Helfer koordiniert. IDEM steht für «Im Dienste eines Mitmenschen».

Mehr als nur Handlanger

Rund 60 Personen aller Alters- und Berufsklassen stellen sich bei IDEM Schaffhausen mindestens einmal in der Woche unentgeltlich zur Verfügung. Teilweise sogar zwei- bis dreimal pro Woche, wie die pensionierte Krankenschwester Iris Kunz. Freiwillige wie sie erhalten von der Gemeinnützigen Gesellschaft Schaffhausen lediglich die Fahrspesen bezahlt.

Für das Spitalpersonal sind die Freiwilligen mehr als willkommene Handlanger. «Die IDEM-Helferinnen und Helfer sind bei uns voll integriert und geschätzt», sagt Pflegedienstleiterin Andrea Dörig. «Ohne sie würde in unserem Räderwerk einiges fehlen.»