Im Stadtrat Schaffhausen bleibt ein Sitz vakant

Um den freien Sitz im Schaffhauser Stadtrat zu besetzen braucht es einen zweiten Wahlgang. Der SVP-Kandidat Daniel Preisig erhielt zwar die meisten Stimmen, verfehlte aber das Absolute Mehr. Noch ist offen, ob die beiden anderen Kandidatinnen nochmals antreten.

Müssen in den zweiten Wahlgang: Katrin Huber Ott (SP), Daniel Preisig (SVP), Katrin Bernath (GLP). Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Müssen in den zweiten Wahlgang: Katrin Huber Ott (SP), Daniel Preisig (SVP), Katrin Bernath (GLP). ZVG

Mit 5378 Stimmen schnitt Daniel Preisig von der SVP am besten ab. «Das ist eine super Ausgangslage für den zweiten Wahlgang», freute sich Preisig. Als wählerstärkste Partei will die SVP nach mehr als zehn Jahren unbedingt wieder den Sprung in die städtische Exekutive schaffen.

Am zweitmeisten Stimmen erhielt Katrin Huber Ott von der SP. Sie sagte offen, dass sie sich mehr Stimmen erhofft hätte: «Ich bin mässig zufrieden. Offenbar spielte hier die bürgerliche Allianz.» Mit Huber Otts Kandidatur strebt die SP einen zweiten Sitz in der Schaffhauser Stadtregierung an.

Bis jetzt kein Verzicht der GLP

Abgeschlagen auf dem dritten Platz landete Katrin Bernath von den Grünliberalen. Bis jetzt denkt sie aber nicht daran, auf den zweiten Wahlgang zu verzichten – erst wolle sie ihr Potenzial anaylsieren: «Ich habe offenbar auch Unterstützung aus dem linken Lager bekommen.»

Der zweite Wahlgang findet am 26. Oktober statt.