Innovationspark in Dübendorf: Jetzt geht es richtig los

Bundesrat Johann Schneider-Ammann gab am Montag offiziell den Startschuss für den Innovationpark, in dem sich Forschung und Unternehmen gegenseitig inspirieren sollen. Einer der Standorte ist der Militärflugplatz Dübendorf. Schon in diesem Jahr könnten dort die ersten Unternehmen loslegen.

Erdhaufen, dahinter einer der Hangars des Militärflugplatzes Dübendorf. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Noch ist der Innovationspark eine Baustelle. In den Hangars sollen statt Düsenjäger schon bald Düsentriebs am Werk sein. Keystone

Noch gibt es keinen rechtskräftigen Richtplan und Gestaltungsplan für das Gebiet des Innovationsparks auf dem Militärflugplatz Dübendorf. Die Stiftung Innovationpark Zürich will sich davon aber nicht bremsen lassen. Auf dem Areal stehen schon länger Hangars leer. Diese will die Präsidentin des Stiftungsrates, die Zürcher Volkswirtschaftsdirektorin Carmen Walker Späh, nutzbar machen.

Die Stiftung wurde schon im letzten Jahr vom Kanton Zürich zusammen mit der ETH und der Zürcher Kantonalbank ZKB gegründet. Auf Anfang Jahr wurde der Stiftungsrat aufgestockt. Nun soll eine Geschäftsstelle eingerichtet werden. Diese soll verantwortlich sein für Aufbau und Betrieb des Innovationsparks Zürich. Dazu gehört etwa die Ausarbeitung von Detailkonzepten, die Masterplanung, sowie die Beschaffung von Drittmitteln und die Mitwirkung im nationalen Netzwerk.

Düsentrieb im Hangar

Die Geschäftsstelle soll aber auch bereits im laufenden Jahr erste Unternehmen und Institutionen für den Innovationspark anwerben, damit diese die leerstehenden Hangars nutzen könnten. Auf Neubauten müssen Forscherinnen und Unternehmer aber noch etwas länger warten. Die nötitge Änderung des Richtplans für den Militärflugplatz ist durch eine Beschwerde der SVP blockiert. Sie verlangt, dass das Volk zu diesem Grossprojekt befragt werden muss. Die Beschwerde ist beim Bundesgericht hängig.

Dübendorf ist nur einer von fünf Standorten des Schweizerischen Innovationsparks. Weitere Ankerpunkte des Netzes sind in Allschwil BL, Villigen AG, Lausanne und Biel. Der Bund und die Kantone wollen mit dieser Einrichtung die Innovationskraft der Schweizer Wirtschaft erhalten und stärken.

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