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Interview Marco Denoth «Wir werden dem Stadion keine weiteren Steine in den Weg legen»

Die SP hat vergeblich gegen das Fussballstadion gekämpft. Co-Präsident Marco Denoth trägt die Niederlage mit Fassung.

Die Zürcher Stimmbevölkerung hat sich für ein neues Fussballstadion ausgesprochen. Eine herbe Niederlage für die SP, die grösste Partei der Stadt Zürich. Nun arbeiten Stadtrat und Partei wieder zusammen, ist SP Co-Präsident Marco Denoth überzeugt.

Marco Denoth

Marco Denoth

Co-Präsident SP Stadt Zürich

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Marco Denoth ist Co-Präsident der SP Stadt Zürich. In diesem Amt ist er seit vier Jahren. Denoth ist 44 Jahre alt und Architekt. Seit 2012 sitzt er für die SP im Zürcher Gemeinderat.

SRF: Haben Sie die Niederlage verdaut?

Marco Denoth: Ich habe mich wieder gefasst, ja. Wir konnten immerhin 46 Prozent der Stimmbevölkerung überzeugen. Und um es gleich vorwegzunehmen, wir akzeptieren diesen Entscheid und werden diesem Projekt keine weiteren Steine mehr in den Weg legen.

Wie ist das Verhältnis nun zwischen den SP-Stadträten und der Partei?

Wir hatten in diesem Projekt eine Meinungsverschiedenheit. Das ist klar. Aber das schöne an Familienstreitigkeiten ist ja, dass man sich trotzdem gerne hat und gemeinsam weiterarbeitet.

Die neue Legislatur hat gerade begonnen. Denken Sie es wird noch weitere Situationen geben, in denen die SP-Gemeinderäte ihre eigenen Stadträte attackieren?

Nein. Wir haben das Ziel diese Stadt weiterzubringen. Wir werden uns natürlich weiter für unsere Themen einsetzen, aber die Zusammenarbeit mit dem Stadtrat war immer gut und sie wird auch weiterhin gut sein.

Das Gespräch führte Hans-Peter Künzi.

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