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Ja zum Erlebnisgarten Der unumstrittene Teil des ZKB-Jubiläums

Während sich gegen die Seilbahn der Zürcher Kantonalbank Widerstand formiert, liegt für den Park die Baubewilligung vor.

Legende: Audio Gegen den Erlebnisgarten der Zürcher Kantonalbank gab es keinen Widerstand. abspielen. Laufzeit 02:21 Minuten.
02:21 min, aus Regionaljournal Zürich Schaffhausen vom 13.02.2019.

Die Zürcher Kantonalbank spricht von der Bewilligung für das «Herzstück des 150-Jahr-Jubiläums». Gemeint ist damit nicht etwa die viel diskutierte Seilbahn über das Zürcher Seebecken, sondern der sogenannte Erlebnisgarten auf der Zürcher Landiwiese. Für dieses Projekt liegt nun die definitive Baubewilligung vor, wie die Bank am Mittwoch mitteilt.

Ein Zusammenspiel von Mensch, Natur und Kultur

Auf einer Fläche von rund 14'000 Quadratmetern – das entspricht in etwa der Fläche von zwei Fussballfeldern – plant die Bank eine Parkanlage, einen Kulturpavillon, hängende Gärten mit Schweizer Pflanzen, Plätze zum Arbeiten sowie spielerische Einrichtungen wie etwa eine Rutschbahn. Zusätzlich soll den Besucherinnen und Besuchern auf einer Bühne ein kulturelles Programm geboten werden – mit Konzerten, Comedy und Lesungen. Ziel sei es, so die Bank, Menschen, Kultur und Natur zu verbinden.

Aufgebaut wird der Erlebnisgarten Anfang März 2020, die Eröffnung ist für Ende Mai vorgesehen. Offen bleibt der Park 45 Tage lang.

Auf einer Karte ist skizziert, wo im Erlebnisgarten Bühnen, Pavillons oder GRünflächen geplant sind.
Legende: Ein Teil der Zürcher Landiwiese wird temporär zu einem Erlebnisgarten umgestaltet. ZVG Zürcher Kantonalbank

Widerstand gegen Teil 2 des Jubiläums

Der Erlebnisgarten ist nur ein Projekt, mit dem die Zürcher Kantonalbank im nächsten Jahr ihr 150-jähriges Bestehen feiert. Geplant ist auch eine Seilbahn, die fünf Jahre lang zwischen Landiwiese und Blatterwiese über das Zürcher Seebecken schwebt.

Im Gegensatz zum Park stösst die Seilbahn jedoch auf weniger Gegenliebe. Verschiedene Organisationen und auch eine Mehrheit des Zürcher Stadtparlaments kritisieren das Projekt. Es sei weder nachhaltig noch innovativ, weder quartierverträglich noch landschaftsfreundlich.

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