Jäger: Kanton übernimmt Schiessanlage Embrach

Eine neue und moderne Jagdschiessanlage in Bülach soll die drei bisherigen in Pfäffikon, Meilen und Embrach ersetzen. Damit die Anlage in Embrach geordnet geschlossen und saniert werden kann, übernimmt sie nun der Kanton.

Die Kiesgrube bei Bülach, wo dereinst die Jäger üben sollen. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Die Kiesgrube bei Bülach, wo dereinst die Jäger üben sollen. Keystone

Am Montag, 24.Juli, entschied der Zürcher Kantonsrat, die neue Anlage in Bülach, beziehungsweise das vorgesehenen Gelände in einer Kiesgrube in den Richtplan aufzunehmen.

Schiessbetrieb in Embrach wird reduziert

Die kantonale Baudirektion, die Jagdschützengesellschaft Zürich als bisherige Besitzerin und Betreiberin der Anlage in Embrach sowie die Gemeinde Embrach haben jetzt laut einer Mitteilung entschieden, dass der Kanton die Anlage sowie das Land übernimmt. Dies, um zuerst einmal sicherzustellen, dass die Jägerinnen und Jäger in Embrach weitertrainieren können bis die neue Anlage in Bülach fertig ist. Das dürfte nicht vor 2017 der Fall sein, denn das Projekt ist umstritten.

Die Baudirektion schränkt aber den Schiessbetrieb in Embrach etwas ein. Sie reduziert zum Beispiel ab 2014 die täglichen Öffnungszeiten der Anlage. Der Kanton trägt die Kosten der Sanierung, die Jäger müssen sich aber mitbeteiligen.