Zum Inhalt springen

Header

Navigation

Legende: Audio Die Architekten über ihre Projekte abspielen. Laufzeit 03:21 Minuten.
03:21 min, aus Regionaljournal Zürich Schaffhausen vom 08.01.2019.
Inhalt

Jetzt wird es konkret So soll das neue Zürcher Hochschulquartier aussehen

Die Gebäude werden weniger hoch, als es möglich wäre. Die Quartierbewohner atmen auf – doch es gibt weiterhin Kritik.

Die Gestaltung des neuen Zürcher Hochschulquartiers wird konkreter. Die Architekten zeigen ihre Pläne und Visualisierungen der ersten beiden Bauetappen an einer Ausstellung. Am Dienstagmorgen haben Baudirektor Markus Kägi (SVP), Bildungsdirektorin Silvia Steiner (CVP) und Gesundheitsdirektor Thomas Heiniger (FDP) das Projekt vorgestellt.

Übersichtskarte
Legende: Der Übersichtsplan: Die vorgestellten Pläne zeigen nur die ersten beiden Bauetappen. Diese beinhalten den Bau des neuen Forschungszentrums der Universität Zürich sowie den Neubau des Universitätsspitals (hier braun gekennzeichnet). zvg (Kanton Zürich, Baudirektion)

Entstehen soll einerseits ein neues Bildungs- und Forschungszentrum der Universität Zürich. Das neue trapezförmige Gebäude, gebaut vom Stararchitekten-Duo Herzog & de Meuron, soll weit von der Strasse zurückversetzt werden. Dadurch entsteht ein zentraler Platz als Begegnungsort für Studierende und die Bevölkerung.

Gebäude Visualisierung
Legende: So soll das neue Bildungs- und Forschungszentrum der Univerisität Zürich aussehen. Das trapezförmige Gebäude soll an der Ecke Gloriastrasse/Rämistrasse gebaut werden. zvg (Kanton Zürich, Baudirektion)

Der Neubau für das Universitätsspital Zürich wird vom Architekturbüro Christ & Gantenbein entworfen. In einer ersten Etappe entstehen zwei Gebäude. Der Spitalpark soll sich in ein «grünes und lebendiges Zentrum im Herzen des neuen Hochschulgebiets» verwandeln, wie es in der Mitteilung des Kantons Zürich heisst.

Visualisierung neues USZ Gebäude
Legende: Blick vom Park auf das neue Gebäude des Universitätsspitals (rechts). zvg (Kanton Zürich, Baudirektion)

Sämtliche Bauten blieben deutlich unter der zulässigen Maximalhöhe, heisst es in der Mitteilung weiter. Für eine hohe Lebensqualität im neuen Hochschulquartier seien besonders auch die dazwischenliegenden Freiräume und Strassen von Bedeutung.

Anerkennung aus dem Quartier, doch kritische Stimmen bleiben

Der erhöhte Platzbedarf der Zürcher Hochschulen und des Universitätsspitals hinterlassen auf jeden Fall sichtbare Spuren im Quartier. Die Quartiervereine nehmen die nun bekannten Bauprojekte in einer ersten Reaktion aber sehr wohlwollend auf. Die Architekten hätten ihre Bedenken Ernst genommen, vor allem betreffend Höhe der Bauten und die durchlässigen Gelände.

Anerkennung aber auch Kritik kommt von der «Arbeitsgemeinschaft Bersorgte Bürger». Die Neubauten für das Universitätsspital seien aus Platzmangel immer noch zu hoch konzipiert. Als Ausweg schlagen sie eine weitere Reduktion des Raumbedarfs vor oder den Abriss zwei denkmalgeschützter Spitalbauten, um zusätzlichen Raum zu erhalten. Die Gespräche mit der Baudirektion wollen sie fortsetzen.

Keine wichtigen News verpassen

Erhalten Sie die wichtigsten Nachrichten per Browser-Push-Mitteilungen.

Push-Benachrichtigungen sind kurze Hinweise auf Ihrem Bildschirm mit den wichtigsten Nachrichten - unabhängig davon, ob srf.ch gerade geöffnet ist oder nicht. Klicken Sie auf einen der Hinweise, so gelangen Sie zum entsprechenden Artikel. Sie können diese Mitteilungen jederzeit wieder deaktivieren.

1 Kommentar

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.

  • Kommentar von michal krzywdziak (mimo)
    Schön und gut aber... Als ich selber letztmal an einer Projektstudie in Basel teilgenommen hab, hiess es am Schluss: Vorschlag toll aber du bist leider kein Basler und Basel arbeitet halt nur mit Baslern. Darf ich jetzt also auch fragen, warum ausgerechnet 2 Basler Büros mitten in Zürich bauen sollen?
    Ablehnen den Kommentar ablehnen