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Jugendliche Tüftler Schaffhauser Go-Tec-Labor macht mit grösserem Angebot weiter

In den fünf Jahren seit dem Start hat das Projekt der Industrievereinigung Schaffhausen alle Erwartungen übertroffen.

Mädchen werkelt unter Anleitung eines jüngeren Mannes an einem Bauteil aus Karton.
Legende: Im Go-Tec-Labor lassen sich auch Mädchen für Technik begeistern. Archiv Go-Tec

Buben und Mädchen für Technik und Naturwissenschaften begeistern. Das ist das Ziel des Go-Tec-Labors, Link öffnet in einem neuen Fenster. Vor fünf Jahren realisierte die Industrievereinigung Schaffhausen gemeinsam mit dem Kanton die Projektidee gegen den Fachkräftemangel. Unterdessen haben 12’000 Kinder und Jugendliche Kurse im Labor besucht. «Es ist eine Erfolgsgeschichte», stellt Go-Tec-Geschäftsführer Christoph Leu fest. «Die Kinder rufen nach mehr.»

Dies äussere sich unter anderem darin, dass nicht nur Schulklassen die Kurse buchten, sondern sich immer mehr Kinder auch in der Freizeit für Kurse anmelden. Sie bauen dann unter fachkundiger Anleitung kleine Solarmobile, programmieren Roboter und so vieles mehr

Die Jungen auf den Geschmack bringen

Auch Giorgio Behr, Präsident der Industrievereinigung Schaffhausen, zeigt sich sehr zufrieden und überzeugt: Wenn es in Zukunft wieder mehr junge Menschen gebe, die sich für einen technischen Beruf oder ein Ingenieurstudium entscheiden, dann sei es auch ein Verdienst solcher Projekte. «Weil Buben und Mädchen hier früh sehen, wie spannend so etwas sein kann.»

Die Industrievereinigung Schaffhausen und die angeschlossenen Firmen haben das Go-Tec-Labor für weitere fünf Jahre gesichert. Das Angebot soll noch ausgebaut werden durch zusätzliche Freizeitkurse. Möglich ist dies, weil mit Martin Sengel ein neuer Geschäftsführer kommt, Christoph Leu dem Labor aber mit reduziertem Pensum erhalten bleibt. Angedacht ist zudem ein sogenannter Go-Tec-Club, wo Jugendliche wie in einem Sportverein mitmachen können.

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