Kampf gegen den Nebel Zürich will eine klare Sicht auf sein Silvester-Feuerwerk

Die Organisatoren des Zürcher Silvesterzaubers wollen mit einer Schlechtwetter-Variante den Nebel überlisten.

Feuerwerk über der Zürcher Kirche Grossmünster Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Keystone

An den letzten beiden Jahreswechseln ist das Feuerwerk am Zürcher Seebecken jeweils im Nebel verschwunden. Damit soll Schluss sein: Die Organisatoren des Zürcher Silvesterzaubers haben laut Mitteilung zwei Feuerwerk-Varianten vorbereitet. Neben der üblichen Version haben sie ein spezielles Feuerwerk ausgetüftelt, das auch bei schlechtem Wetter gut zu sehen ist.

Raketen steigen nur bis auf 100 Meter

Diese Schlechtwetter-Variante sieht so aus: Mit tief fliegenden Raketen wollen die Pyrospezialisten sicherstellen, dass der Nebel das Feuerwerk nicht verschlingt. Die Raketen, die höchstens 100 Meter hoch steigen, werden nur dann gezündet, wenn es das Wetter nötig macht. Ansonsten lassen die Organisatoren die üblichen Raketen steigen. Diese erreichen eine Höhe von bis zu 350 Metern.

Der Zürcher Silvesterzauber

Rund um das Zürcher Seebecken herrscht in der Silvesternacht jeweils reges Treiben. Rund 150'000 Menschen versammeln sich in der Zürcher Innenstadt, vor allem aufgrund des grossen Feuerwerks. Dieses erleuchtet jeweils ab 0.20 Uhr für eine Viertelstunde den Nachthimmel. Der Festbetrieb mit Bars und Ständen dauert bis um 3 Uhr.