Kampf gegen Littering am Zürcher Knabenschiessen

Wo gefeiert wird, entsteht auch Abfall. Er gehört aber nicht auf den Boden. Damit das Knabenschiessen möglichst sauber bleibt, setzen die Organisatoren auf ein neues Instrument. Erstmals sind dieses Jahr Littering-Botschafter unterwegs.

Littering-Botschafter, unterwegs mit ihrem weissen Recycling-Mobil. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Littering Sollen auch am Zürcher Knabenschiessen für mehr Sauberkeit sorgen. Littering-Botschafter, unterwegs mit ihrem weissen... ZVG

Rund 36 Tonnen Abfall wurden letztes Jahr am Zürcher Knabenschiessen gesammelt, und auch dieses Jahr werden riesige Mengen an Müll anfallen. Um diese zu bewältigen, setzen die Veranstalter, die Schützengesellschaft der Stadt Zürich, auf ihr bewährtes Abfallkonzept. Zum Beispiel stehen 110 Abfallinseln bereit, wo die Besucher PET, Alu und Abfall getrennt voneinander entsorgen können. Zudem sind alle Mehrwegbecher an den Verpflegungsständen mit einem Pfand belegt.

Darüber hinaus kommen erstmals sogenannte Littering-Botschafter zum Einsatz. «Sie weisen den einzelnen Besucher darauf hin, dass der Abfall nicht auf den Boden gehört.», sagt Platzmeister Clemens Ruckstuhl. «Diese individuelle Sensibilisierung ist sehr wichtig. Denn letztlich fühlen sich alle wohler, wenn es am Knabenschiessen möglichst sauber ist.»

Der Einsatz findet im Rahmen des Clean-Up-Days statt, der dieses Jahr auf das Knabenschiessen-Wochenende (13. bis 15. September 2014) fällt. An diesem nationalen Aufräumtag sind in der ganzen Schweiz Freiwillige unterwegs, um in Wäldern, Pärken oder auf öffentlichen Plätzen liegengelassenen Abfall einzusammeln.