Kampfwahl um Schaffhauser Stadtratsitz

Die FDP Schaffhausen will den Stadtratssitz mit Grossstadtrat und Schuhmacher Diego Faccani verteidigen. Seine Chancen stehen gut, die bürgerlichen Bündnispartner sind mit der Wahl zufrieden. Ins Rennen dürfte auch die GLP steigen.

Fassade des Schaffhauser Stadthaus Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: 2016 zieht ein neuer Stadtrat im Stadthaus Schaffhausen ein. SRF

Die SVP ist die wählerstärkste Partei in Schaffhausen. Sie hat jedoch nur einen einzigen Sitz im Stadtrat. Es würde also kaum überraschen, würde sie einen eigenen Kandidaten ins Rennen schicken. SVP-Präsident Josef Eugster relativert aber und betont, seine Partei könne gut mit dem FDP-Kandidaten Diego Faccani leben.

Anforderungen erfüllt

«Meine Forderung war, dass es ein Kandidat aus dem Gewerbe ist», sagt Eugster. Und mit dem Schumacher Faccani habe die FDP diesen Wunsch erfüllt.
FDP-Präsident Stephan Schlatter freut sich denn auch über diesen Rückhalt im bürgerlichen Lager. Gleichzeitig erinnert er daran, dass eine Nomination eines SVP-Kandidaten nach wie vor möglich ist.

Wie auch immer: Ende August dürfte es zu einer Kampfwahl kommen, um den freiwerdenden Sitz im Schaffhauser Stadtrat. Im Moment zeichnet sich vor allem eine Gegenkandidatur der Grünliberalen ab. Ende Januar will sich die GLP definitiv entscheiden. Falls sie definitiv antritt, dann dürfte Katrin Bernath die Kandidatin sein. «Das ist für mich ein Thema», bestätigt Bernath auf Anfrage.

Offen ist, was die linken Parteien machen. Auch diese wollen sich bis Ende Monat entscheiden.