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Kanton Zürich umgarnt Seoul «Da gibt es ein grosses Potential für eine neue Zusammenarbeit»

Der Kanton Zürich will mit der südkoreanischen Hauptstadt ins Geschäft kommen. Eine Absichtserklärung ist unterzeichnet.

Legende: Audio Wie Zürich mit Seoul zusammenarbeiten will abspielen. Laufzeit 02:09 Minuten.
02:09 min, aus Regionaljournal Zürich Schaffhausen vom 03.10.2018.

Es ist nicht das erste Mal, dass der Kanton Zürich ein sogenanntes «Memorandum of Understanding» unterzeichnet, zum ersten Mal jedoch mit Seoul. In der edlen Kulisse vom Haus zum Rechberg setzten Regierungspräsident Thomas Heiniger (FDP) und der Bürgermeister von Seoul, Park Won Soon, ihre Unterschrift unter einer Absichtserklärung. Diese soll den Startschuss geben zu einer vertieften, wirtschaftlichen Zusammenarbeit.

Gemeinsame Interessen von Zürich und Seoul

«Seoul ist eine sehr innovative Stadt», begründet Volkswirtschaftsdirektorin Carmen Walker Späh (FDP) das Engagement in der südkoreanischen Hauptstadt. Ausserdem habe man gemeinsame Interessen und sei in ähnlichen Gebieten stark, zum Beispiel in der Life-Science oder in anderen neuen Technologien wie Blockchain. Da habe man ein grosses Potential für eine Zusammenarbeit.

Mit konkreten Projekten nach Seoul

Noch könne sie nichts Konkretes präsentieren, doch in einem Jahr, wenn eine Zürcher Delegation nach Seoul reist, will Carmen Walker Späh konkrete Projekte im Gepäck haben. «Mein Wunsch ist es, unsere Kompetenzen durch eine Kooperation zu verstärken.» Gleichzeitig soll so der Wirtschaftsstandort Zürich gestärkt werden.

Mein Interesse ist es, das Interesse des Standorts Zürich voranzutreiben.
Autor: Carmen Walker SpähVolkswirtschaftsdirektorin Kanton Zürich

Carmen Walker Späh ist zuversichtlich, dass es klappt. Auch mit China habe die Zusammenarbeit mit einem solchen «Memorandum of Understanding» begonnen und heute trage das Abkommen Früchte. So sei eine intensive Zusammenarbeit in der Forschung etabliert, die Türen für Zürcher Firmen seien geöffnet und eine der grössten Banken Chinas sei nach Zürich gekommen.

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