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Eine Zürcher Kantonspolizistin am Hauptbahnhof.
Legende: Die Kantonspolizei Zürich verwendet die Schnüffelsoftware nicht mehr, weil sie laut Herstellerfirma zu unsicher ist. Keystone
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Zürich Schaffhausen Kantonspolizei setzt Staatstrojaner nicht mehr ein

Die Kantonspolizei Zürich verzichtet auf ihre neue und umstrittene Spionagesoftware. Sie kommt damit einer Aufforderung der Lieferfirma nach. Diese warnt, dass die Software nach einem Hackerangriff nicht mehr sicher sei.

Erst kürzlich hat die Kantonspolizei Zürich die Spionage-Software bei der italienischen Firma Hacking Team gekauft - und auch zweimal eingesetzt, obwohl in der Schweiz die gesetzliche Grundlage dafür fehlt.Nun aber ist schon wieder Schluss. «Die Software wird nicht mehr verwendet,» bestätigt eine Sprecherin der Kantonspolizei gegenüber blick.ch. , Link öffnet in einem neuen Fenster

Der Rückzieher erfolgte, weil zuvor die Herstellerfirma vor ihrer eigenen Überwachungssoftware gewarnt hat. Nachdem Hacker den Programmcode veröffentlicht hätten, sei die Sicherheit der Software nicht mehr gewährleistet, heisst es auf der Website des Unternehmens.

Und weiter: «Vor dieser Attacke kontrollierte Hacking Team, wer Zugriff auf dieseTechnik hatte, die nur an Regierungen und Behörden verkauft wurde. Nun ist diese Kontrolle verlorengegangen.Terroristen, Erpresser und andere können diese Technologie einsetzen, wenn sie die technischen Fähigkeiten besitzen.»

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6 Kommentare

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  • Kommentar von M. Fischer , Buchs
    Da sollten wir den "bösen" Hackern aber dankbar sein.
  • Kommentar von Andrea Müller , Zürich
    Und sie würden uns auch nie anlügen.
  • Kommentar von Les McCan , Suhr
    Diese Information dient vermutlich lediglich zur Ablenkung, um weiterhin ohne Gesetzesgrundlage umherzuschnüffeln.