Kantonspolizei Zürich: Mit dem Smartphone auf Verbrecherjagd

Die Zürcher Kantonspolizei testet ein neues System um die Einsätze ihrer Sondereinheit «Diamant» besser zu koordinieren. Mit einer Applikation für Smartphones und Computer-Tablets sollen die Polizisten untereinander Daten austauschen können. Das Pilotprojekt startet 2014 zusammen mit der Kapo Bern.

Polizisten der Zürcher Sondereinheit «Diamant» bei einem Einsatz. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Die Kantonspolizei will bei den Einsätzen ihrer Sondereinheit auf modernste Kommunikationsmittel setzen. Keystone

Die neue Software soll es den Polizisten erlauben, Daten schnell und sicher untereinander auszutauschen. Mit der App sollen Checklisten und Dokumente erstellt, aber auch Nachrichten verschickt werden können. Oberste Priorität bei der Software habe aber der Schutz gegen Hacker-Angriffe, sagt der Sprecher der Kantonspolizei Zürich, Werner Benz, gegenüber der NZZ.

Die neue Applikation wird zur Zeit noch entwickelt. Ab 2014 soll das Pilotprojekt zusammen mit der Kantonspolizei Bern gestartet werden. Interesse an der neuen Kommunikationsmöglichkeit zeigten laut Benz bis jetzt 16 weitere kantonale Corps. Diese seien auch bereit, sich an den Kosten von rund 800'000 Franken zu beteiligen.