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«Freier Markt nicht durch Gesetze einschränken»
Aus Regionaljournal Zürich Schaffhausen vom 24.02.2020.
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Kantonsrat gegen Lohndeckel Weiterhin Spitzensaläre für kantonale Spitzenkräfte

Im Kanton Zürich gibt es keinen Lohndeckel für Manager und Chefärzte.

«Die ZKB ist eine Volksbank und das Unispital ist ein Volksspital», befand Markus Späh, Fraktionschef der SP im Zürcher Kantonsrat. Darauf habe die Führung Rücksicht zu nehmen, gerade bei der Entlöhnung. Die SP beantragte deshalb, dass die Spitzenkräfte der Zürcher Kantonalbank, des Unispitals, des Kantonsspitals Winterthur und des Elektrizitätswerks des Kantons Zürich nicht mehr als eine Million Franken pro Jahr verdienen dürften.

Die Bürgerlichen wehrten sich jedoch dagegen, dass «der freie Markt durch Gesetze eingeschränkt wird», wie es André Bender von der SVP formulierte.

Der Lohn ist nun mal das wichtigste Kriterium.
Autor: Stephanie HuberKantonsrätin GLP

Entscheiden musste deshalb die Mitte. Und die stellte sich dieses Mal auf die Seite der Bürgerlichen. Wenn die Zürcher Spitäler in Forschung und Lehre ihre Spitzenplätze behalten wollten, müsse man ihnen die Möglichkeit geben, ihre Spezialisten entsprechend zu entlöhnen, meinte Stephanie Huber von der GLP. «Es gibt zwar auch andere Motivationskriterien. Aber der Lohn ist nun mal das wichtigste.»

Mit 104 zu 58 Stimmen wurde der SP-Antrag schliesslich klar verworfen. Die Spitzenkräfte von Unispital, ZKB und Co. dürfen also weiterhin mit Spitzenlöhnen rechnen.

Regionaljournal Zürich Schaffhausen, 17:30 Uhr, sted;kueh

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5 Kommentare

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  • Kommentar von Larissa Möller  (Larissa Möller)
    Freier Markt als Motivation ist schlecht für den Patienten jedoch nicht für Pharma Industrie. Die Aerzte Lohne steigen ins unermessliche und gleichzeitig wird unnötig medikamentiert und operiert. Statistiken zeigen wie selten an Familien der Aerzte operiert wird.
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  • Kommentar von Jens Müller  (yunusmueller)
    Die sollten endlich mal den Psychologen/Psychotherapeuten einen anständigen Lohn bezahlen. Die leisten genauso einen wichtigen Teil an die Gesellschaft wie die Ärzte und gingen fast gleich lange in die Ausbildung. Psychologie 5 Jahre und 4 bis 6 Jahre Weiterbildung. Dürfen aber nichts tun und auch nicht über die KK abbrechen.
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  • Kommentar von Walter Matzler  (wmatz)
    Was ich etwas bedaure: Spitzenkräfte haben jahrelang Schulen und Universitäten besucht, die vom Volk bezahlt worden sind und wenn sie dann dank diesen Einrichtungen aus dem Durchschnitt heraus sind, vergessen sie das Volk.
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