Kantonsratswahlen 2015: Die CSP

Die Christlich-Soziale Partei (CSP) ist im Kanton Zürich ein Spezialfall: Dank einer cleveren, strategischen Allianz mit den Grünen, ist ihr Vertreter Beat Bloch vor vier Jahren in den Kantonsrat nachgerutscht. Und dort will er auch bleiben.

Fühlt sich inmitten der Grünen- und AL-Fraktion gut aufgehoben: Beat Bloch von der CSP. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Fühlt sich inmitten der Grünen- und AL-Fraktion gut aufgehoben: Beat Bloch von der CSP. SRF

Klar, er sei ein Exot im Kantonsparlament, aber trotzdem fühle er sich gut integriert und aufgehoben, sagt der 51-jährige Beat Bloch, der in die AL-/Grünen-Fraktion aufgenommen wurde. «Die Grünen stehen uns inhaltlich am nächsten», sagt Bloch.

«Den Schwachen eine Stimme geben»

Gross aufgefallen ist Beat Bloch in seinen ersten Parlamentsjahren nicht. Wenn, dann setzte sich der CSP-Mann meist für soziale Anliegen ein. Zum Beispiel für den Fortbestand der Härtefallkommission für Asylbewerber. «Wir möchten den Schwachen eine Stimme geben», so Bloch, der von Beruf Richter am Bezirkgsgericht Horgen ist. Und das gedenke er auch in den kommenden vier Jahren zu tun. Die Grünen nehmen ihn wie schon bei den letzten Wahlen erneut auf ihre Liste.

Um mit einer eigenen Wahlliste anzutreten, hat die CSP im Kanton Zürich einen viel zu geringen Wähleranteil. Anders als in anderen Kantonen wie zum Beispiel dem Jura, wo die CSP stark ist.