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Kehrtwende bei Bodycams? Körperkameras für Zürcher Polizisten wieder auf dem Prüfstand

Zürichs Polizei-Vorsteherin Karin Rykart steht bei der Einführung von Bodycams bei der Stadtpolizei auf die Bremse.

Wolffs Wünsche

Noch im vergangenen April hatte AL-Stadtrat Richard Wolff den Antrag gestellt, Körperkameras für Zürcher Stadtpolizistinnen und Stadtpolizisten definitiv einzuführen. Der Testbetrieb mit den so genannten Bodycams sei positiv verlaufen. Rund einen Monat später musste Wolff das zuständige Sicherheitsdepartement allerdings gegen seinen Willen abgeben und wechselte ins Tiefbau- und Entsorgungsdepartement. Neue Polizeivorsteherin ist die Grüne Karin Rykart.

Rykarts ablehnende Haltung

Ob die Zürcher Stadtpolizei nun auch unter neuer Führung mit Bodycams ausgerüstet wird, ist mehr als fraglich. Das Geschäft sei bei Stadträtin Karin Rykart pendent, sagt Richard Soos, Sprecher des Sicherheitsdepartements. Und weiter weiss der «Tagesanzeiger», dass seit Ende Januar 2018 keine Bodycams mehr zum Einsatz gekommen seien. Dies gehe aus einer Antwort des Stadtrats auf eine schriftliche Anfrage aus dem Gemeinderat hervor. Weiter lehnte Rykart im letzten Stadtratswahlkampf bei der Online-Wahlhilfe «Smartvote» die Einführung von Körperkameras ab.

Unsichere Zukunft

Sollte das Geschäft dereinst trotzdem im Stadtzürcher Parlament besprochen werden, dürfte es einen schweren Stand haben. Neben AL und Grünen stehen auch viele SP-Gemeinderäte Körperkameras kritisch gegenüber.

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