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Ein muslimisches Grabfeld in Zürich-Witikon.
Legende: In Zürich-Witikon können Muslime seit 10 Jahren nach ihren Riten bestattet werden. Keystone
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Zürich Schaffhausen Kein eigenes Grabfeld für Muslime: Stadtpräsident enttäuscht

Das bürgerlich dominierte Parlament in Schlieren will von einem separaten Grabfeld für Muslime nichts wissen. Der Schlieremer Stadtpräsident Toni Brühlmann zeigt sich in einem Interview mit dem «Regionaljournal Zürich Schaffhausen» enttäuscht über den Entscheid.

Er habe auf einen Vernunftentscheid gehofft, sagt Toni Brühlmann, Stadtpräsident von Schlieren: «Es war eine realistische Vorlage, die für alle eine gute Lösung bedeutet hätte», sagt er. Einen Imageschaden für Schlieren wegen des Entscheids befürchtet Brühlmann aber nicht. Vielleicht sei seine Gemeinde einfach auch ein wenig überfordert gewesen mit dem Thema. Der Stadtpräsident hat auch keine Angst, dass nun das Verhältnis mit den Muslimen leiden könnte. Er sich nun mit ihnen unterhalten.

Wie in Zürich, Winterthur oder Luzern hätte das separate Grabfeld für Muslime gegen Osten ausgerichtet werden sollen, so dass Muslime ihre Angehörigen mit dem Gesicht gegen Mekka bestatten können. Für die Bürgerlichen im Schliermer Stadtparlament - allen voran die FDP - war klar, dass die Schaffung solcher Grabfelder nicht die Aufgabe der Stadt seien.

Wuchtiges Nein

Ausserdem würden separate Grabfelder ein falsches Signal in Sachen Integration aussenden, argumentierte FDP-Sprecher Lukas Arnet: «In der Schweiz haben wir konfessionslose Friedhöfe. Nach dem Tod sind wir alle gleich und sollten beieinander und nebeneinander liegen können». Wuchtig, mit 22 Stimmen zu 10 Stimmen von Grünen und SP, schickten die Bürgerlichen die Vorlage bachab.

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2 Kommentare

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  • Kommentar von Walter Gehrig , Luzern
    Erlauben muslimische Staaten christliche Friedhofkreuze? Wohl kaum. Also dann, klarer Fall............
  • Kommentar von Heinz Binggeli , Solothurn
    Fordern und Fordern und nichts geben. Das ist die Philosophie der meisten Moslems. Wie krank muss Mann sein wenn mann Tote in eine bestimmte Richtung legen soll? Zu denken gibt mir fahrat Afshar der mit seinen Rassistischen Äusserungen uns Schweizer immer mehr beleidigt. Diese Person ist gefährlich.