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Hockeyspieler auf dem Eis.
Legende: Werbeträger, die Hockey spielen: Spieler von Genf Servette und Kloten Flyers (mit Bierwerbung auf dem Bein). Keystone
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Zürich Schaffhausen Keine grosse Alkoholwerbung mehr auf Spielertrikots

Der Zürcher Gesundheitsdirektor Thomas Heiniger will ab Anfang 2014 auf den Trikots der Sportler keine grossflächige Alkohol- und Tabakwerbung mehr zulassen. Dies bedeutet für die Fussball- und Hockeyclubs: Sie müssen neue Trikots produzieren.

Eigentlich ist Alkohol- und Tabakwerbung in öffentlichen Gebäuden im Kanton Zürich schon seit 2008 verboten. Allerdings wird dieses Verbot gerade im Sport noch immer umgangen, wie eine Untersuchung des Kantons Zürich ergeben hat.

Audio
Alkohl-Werbeverbot auf Spielertrikots (18.12.2013)
01:04 min
abspielen. Laufzeit 1 Minute 4 Sekunden.

Verschiedene Sportclubs, hauptsächlich im Eishockey, haben immer noch Alkoholwerbung auf ihren Trikots. So ziert zum Beispiel das Logo der Bündner Biermarke Calanda Bräu die Knieschoner der Kloten Flyers-Spieler.

Neue Richtlinie gilt schon bald

Nun will der Zürcher Gesundheitsdirektor Thomas Heiniger härter durchgreifen, wie die «Basler Zeitung» berichtet. Demnach darf Werbung auf den Trikots der Sportler höchstens noch zehn mal zehn Zentimeter gross sein. Dies soll auch für die Gastmannschaften aus anderen Kantonen gelten.

Dies bedeutet: Teams mit Alkohol- und Tabaksponsoren müssen für Spiele in Zürich extra neue Trikots produzieren. Viel Zeit bleibt nicht mehr: Die neuen Richtlinien sollen bereits ab Anfang 2014 gelten.

Gnadenfrist für Kloten Flyers

Audio
Interview Lukas Hammer, Kloten Flyers (18.12.2013)
03:37 min
abspielen. Laufzeit 3 Minuten 37 Sekunden.

Für die Kloten Flyers bedeutet dies, dass ihr Sponsor Calanda in Zukunft den Vermerk «alkoholfrei» neben das Logo schreiben muss. Dies sei aber nicht sofort möglich, erklärte Lukas Hammer, Mediensprecher der Kloten Flyers, gegenüber dem «Regionaljournal Zürich Schaffhausen»: «Wir erhielten vom Kanton eine Kulanzfrist. Das heisst, dass wir die aktuelle Saison noch mit der alten Werbung zu Ende spielen können.»

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1 Kommentar

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  • Kommentar von Herbert Kleinschmidt , Grenechen
    «Kulanzfrist»? Bei einem Verbot, das seit fünf Jahren gilt? Wäre da nicht eine rückwirkende Busse angemessener?